SAMSTAGS I 18:00

Fuchskinder

(Foto: VOX/VP)

Dr. Wolf untersucht junge Füchse

hundkatzemaus-Tierarzt Dr. Wolf besucht heute die private Wildtierauffangstation von Gisela Abels-Lahr. Hier kümmert sich die Tierschützerin um verwaiste Wildtiere, die sie aufpäppelt, um sie später gegebenenfalls wieder auszuwildern.

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Neben der Aufzucht kleiner Eichhörnchen und wenige Tage alter Igelbabys, werden hier auch zwei kleine Fuchskinder, deren Mutter von einem Auto überfahren wurde, rund um die Uhr betreut.

Füchse sind keine Haustiere!

(Foto: VOX/VP)

Dr. Wolf untersucht eines der Fuchskinder, das einen aufgetriebenen Bauch hat - dies könnte auf mögliche Sporen des Fuchsbandwurmes hinweisen. Beide Fuchsbabys bekommen zur Vorbeugung eine Wurmkur gegen den Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis), der auch für den Menschen lebensbedrohlich sein kann.

Da heranwachsende bzw. ausgewachsene Füchse keine Haustiere und eher schwierig zu händeln sind, muss über kurz oder lang ein anderer Platz für die Fuchsgeschwister gefunden werden.

Die Handaufzucht von Wildtieren sollte nur von erfahrenen Tierschützern oder Angehörigen einer Wildtierauffangstation übernommen werden, da die Tiere im Idealfall wieder in die freie Wildbahn entlassen werden sollen. Gewöhnen sie sich jedoch zu sehr an den Menschen und verlieren ihr natürliches Verhalten, haben sie später in der Wildnis kaum Überlebenschancen!

Buchtipp:

Der Rotfuchs

Koenen, Fritz

Westarp Wissenschaften 2002

ISBN 978-3894321567, EUR 17,45

42 Seiten

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