Game of Chefs: Profiköchin Bea Schulz aus Team Grau

Das Aus für die 36-jährige "Game of Chefs"-Kandidatin im ersten Wettkampf

"Game of Chefs"-Kandidatin Bea Schulz sieht sich als "kulinarische Freibeuterin". Sie arbeitet freiberuflich unter anderem als Kochdozentin, Showköchin und Foodcoach. Auch in ihrer Freizeit stöbert die 36-Jährige in Kochbüchern, auf Restaurantseiten und Foodblogs und entwickelt neue Rezepte. Ausgleich findet die passionierte Wellenreiterin beim Sport.

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"Game of Chefs"-Kandidatin Bea Schulz
Die 36-jährige "Game of Chefs"-Kandidatin Bea Schulz ist eine "kulinarische Freibeuterin".

Bei "Game of Chefs" kann sie die Jury in der Bewerbung mit "Ente mit Süßkartoffelpüree, Pflaumenvariationen und gebranntem Lauch" begeistern. Kandidatin Bea Schulz schaft es in das "Team Grau" von Sternekoch Christian Jürgens. Im ersten Wettkampf von "Game of Chefs" reicht ihre Leistung leider nicht aus und sie muss die Kochshow verlassen.

Bea Schulz: "Ich habe viele schmutzige Tricks auf Lager"

Name: Bea Schulz

Beas Küchenphilosophie:

"The Kitchen is a country in which there are always new discoveries to be made" (auf Deutsch: Die Küche ist ein wunderbarer Abenteuerspielplatz auf dem es jeden Tag Neues zu entdecken gibt.)

So kam die "Game of Chefs"-Kandidatin zum Kochen:

Meine Oma ist eine großartige Köchin. Mit ihr teile ich heute noch rege Rezepte. Von ihr habe ich über die Jahre viele wichtige Basics gelernt. Als ich auszog, war es mir vor allem wichtig, mit dem wenigen Geld etwas Nahrhaftes, aber Leckeres zu schaffen – also besorgte ich mir Basis-Kochbücher und lernte von Oma, wie man Brühe selber kocht. Das war der Grundstein. Mit den Jahren verfeinerte ich meinen Stil, lernte dazu und aus einer "Versorgung" wurde ein Hobby, aus dem eine Leidenschaft wurde, die irgendwann so unbändig wurde, dass ich meinen Job an den Nagel hängte, um endgültig nur noch zu kochen.

Ihr Kochvorbild:

Heston Blumenthal!!! Ohne Ausbildung hat er 3 Sterne erkocht und ist Vorbild und Inspiration für Köche auf der ganzen Welt.

Beas perfektes Menü:

Ein Menü das alle Sinne anspricht. Einen Gang mit den Fingern essen, einen Gang blind verkosten beispielsweise. Dazu alle meine Freunde und die Menschen die mir wichtig sind. Und natürlich passende Getränke und Musik.

Das mag die "Game of Chefs"-Kandidatin nicht so gerne:

Es gibt nichts, was ich nicht probieren würde. Aber ich mag keine Trüffel und keine Foie Gras – und ich weiß, dass viele das nicht nachempfinden können. Ich empfinde eine perfekt reife Papaya als eine größere Delikatesse als Gänsestopfleber.

Beas Stärken und Schwächen in der Küche:

Stärken: Ich bin extrem flexibel und spontan und habe schon viele Küchen kennengelernt und dadurch viele schmutzige Tricks auf Lager.

Schwächen: Manchmal habe ich zu viele Ideen auf einmal und finde dann keine klare Linie. Ich habe einen sehr hohen Anspruch an mich selbst.

Ihre größte kulinarische Herausforderung:

Ich habe mich – ohne je eine klassische Ausbildung genossen zuhaben ¬in das zu dieser Zeit fünftbeste Restaurant der Welt gekocht: "Dinner by Heston" – 2 Sterne in London. Dann meine Selbstständigkeit soweit aufzubauen, dass ich weltweit gebucht werde.

Beas Koch-Tipp:

Ein bisschen Zitrus-Abrieb kann fast alles verändern.