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Geschickt eingefädelt 2016: Indira scheidet als erste Kandidatin aus

Indira muss "Geschickt eingefädelt" als Erste verlassen
Indira muss "Geschickt eingefädelt" als Erste verlassen Julian näht das Meisterstück der Woche 00:02:10
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Für Indira hat es sich nach den "Street Style"-Aufgaben ausgenäht

Sticheln, bis die Nähmaschine glüht. Verzweifeln, weil ein Saum aufgeht. Kämpfen, bis der letzte Faden vernäht ist. In der ersten Folge der zweiten Staffel von "Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten" wird den acht Kandidaten sofort alles abverlangt. Sie müssen zwei Aufgaben unter dem Motto "Street Style" bewältigen – doch Indira schafft das nicht. Die studierte Innenarchitektin muss die VOX-Nähshow als Erste verlassen. Zwar hat sie nach der Jurybewertung mit ihrem Ausscheiden gerechnet, doch zum Abschied fließen Tränen. Grund zur Freude hat dagegen Julian: Er näht das Meisterstück der Woche.

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Heidi rockt mit ihrem Top die Schnittmuster-Aufgabe

Bei "Geschickt eingefädelt" müssen die Kandidaten die Juroren nicht nur mit ihrer Kreativität für sich gewinnen, sondern auch mit feinster Nähkunst überzeugen. Besonders Jurorin Inge Szoltysik-Sparrer legt großen Wert auf technisches Handwerk und kündigt an, in der zweiten Staffel noch mehr Wert auf Details zu legen. "Sie ist in unserem Land auch schon bekannt unter dem Spitznamen 'Pingel-Inge'", erklärt Guido Maria Kretschmer lachend und Inge Szoltysik-Sparrer stimmt zu: "Da kann ich gut mit leben. Denn ich erwarte auch in diesem Jahr perfekte Nähergebnisse." Für die Kandidaten heißt das, mit der ersten Technik-Aufgabe Gas zu geben: Sie müssen in drei Stunden ein Trägertop mit Reißverschluss nähen.

Während sich manche "Geschickt eingefädelt"-Kandidaten sofort motiviert an die Nähmaschinen begeben, sehen andere der Aufgabe skeptisch entgegen. "Frauen-Sachen und sowas? Nein! Das habe ich noch nie genäht", gesteht Mittelalter-Fan Keno. Auch Indira kämpft mit ihrem Modell. "Ich bin unsicher, ob ich den richtigen Stoff gewählt habe." Problemlos läuft es dagegen für Heidi. Obwohl die 68-Jährige selbst sagt, sie sei nicht mehr in dem Alter für ein ärmelloses Oberteil, besticht ihr Ergebnis hinterher durch eine präzise Verarbeitung, Handarbeit und eine tolle Handschrift, wie sogar Inge Szoltysik-Sparrer lobt. Auch bei Tanja läuft es richtig gut und sie landet knapp hinter Inge auf Platz zwei, gefolgt vom ehrgeizigen Julian. Kritik müssen dagegen Indira und Anika einstecken.

Heidis Trägertop fährt den ersten Tagessieg ein
Heidis Trägertop fährt den ersten Tagessieg ein Inge: "Das ist fast perfekt" 00:01:59
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Julian näht mit seinem Partyoutfit das Meisterstück der Woche

Bei der zweiten Aufgabe müssen die "Geschickt eingefädelt"-Kandidaten dann mit ihrer Kreativität überzeugen. Passend zum Thema "Street Style" bekommen alle einen Hoodie – und müssen diesen durch Upcycling in ein Partyoutfit verwandeln. Viele entscheiden sich dafür, aus dem Kapuzenpullover ein Kleid zu nähen. "Ich habe Angst vor dem ersten Schnitt", gesteht Indira. Heidi, die Siegerin von Tag eins, ist mit dem Hoodie nicht ganz so glücklich: "Ich muss erst einmal passenden Stoff finden." Tatjana hat sich für viele Einzelteile entschieden und Anika, die ein großer Guido-Fan ist, fragt ihr Idol gleich um Rat. Julian hat offenbar auf die richtigen Stoffe gesetzt: "Ich finde, heute läuft es bei mir gut." Bei der Bewertung der Partyoutfits sieht das auch die Jury. "Ich bin mir sicher, dass viele Mädchen dieses Kleid mögen. Es ist eine Glanzleistung", lobt Guido Maria Kretschmer bei der Bewertung. Julians khakifarbener Hoodie ist zu einem Rock geworden, den er mit einem glitzernden, drapierten Top zu einem Partykleid gemacht hat. Für die Jury ist das Upcycling von Julian daher klar das beste Nähergebnis der ersten Woche – er näht damit das erste Meisterstück der zweiten Staffel von "Geschickt eingefädelt".

Nicht so gut schneidet dagegen Indira ab. Ihr Kleid hält den kritischen Blicken von Inge Szoltysik-Sparrer nicht stand: "Es fehlt der entscheidende Partyfunke. Überall gucken Materialenden heraus, eine Summierung von vielen verschiedenen Kleinigkeiten." Auch Guido Maria Kretschmer bemängelt: "Es ist einfach kein rundes Modell geworden." Nach diesem Juryurteil steht fest: Indira muss "Geschickt eingefädelt" als erste Kandidaten verlassen. "Es ist nachvollziehbar und ich verstehe es. Aber es ist trotzdem schade", kullern bei Indira nach dem Abschied die Tränen. Somit kämpfen noch Anika, Felix, Heidi, Julian, Keno, Tanja und Tatjana weiter um den Titel des besten Hobbyschneiders und ein Preisgeld von 10.000 Euro – immer dienstags um 20.15 Uhr bei "Geschickt eingefädelt".

"Das ist wirklich eine Glanzleistung"
"Das ist wirklich eine Glanzleistung" Julian kann mit seinem Upcycling punkten 00:02:27
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Die besten drei Kandidaten kämpfen um den Titel
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Das große Finale steht bevor

Die besten drei Kandidaten kämpfen um den Titel