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Goodbye Deutschland: Die Sommers wandern trotz Finanzkrise nach Griechenland aus

Elena und Stefan wollen auf Kreta eine Yoga-Pension eröffnen

Krisenstimmung in Griechenland – Umzugsstress im 3.000 Kilometer entfernten Frankfurt: Trotz der Finanzkrise wollen Elena und Stefan Sommer mit den Töchtern Lisa und Sarah nach Kreta auswandern. "Goodbye Deutschland" begleitet die Familie auf ihrem Weg in die neue Heimat. Die Halbgriechin hat einen großen Teil ihrer Kindheit im Land ihrer Träume verbracht – jetzt will Elena zurück zu ihren Wurzeln.

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Goodbye Deutschland: Die Sommers wandern trotz Finanzkrise nach Griechenland aus
Elena und Stefan Sommer: Bereits beim Auszug gibt es Schwierigkeiten © VOX

Yoga-Lehrerin Elena und Elektroinstallateur Stefan wandern auf die griechische Insel Kreta aus. In der Hafenstadt Rethymno wollen die beiden eine Yoga-Pension eröffnen. Ein geeignetes Objekt haben die "Goodbye Deutschland"-Auswanderer noch nicht gefunden – sie haben noch nicht einmal angefangen zu suchen. Zudem kann der 46-Jährige kaum ein Wort Griechisch. Lisa muss in die Schule und Sarah, die mit Down-Syndrom zur Welt kam, muss in den Kindergarten gehen. Wie soll das gehen?

Bereits der Umzug gestaltet sich problematisch: Statt 30, wie bei der Spedition angegeben, sind es fast 50 Kartons geworden, die mit ins neue Leben müssen. Eine Fehlplanung, die noch Folgen haben wird. Denn nicht nur, dass die Sommers mehr an die Spedition zahlen müssen, der gesamte Hausrat wird durch eigenes Verschulden erst eine Woche später geliefert. Das heißt: eine Woche ohne Betten, ohne Kühlschrank und ohne Geschirr. Elena nimmt's gelassen: "Dann müssen wir eben improvisieren".

Familie Sommer kann die Speditionskosten nicht zahlen

Der Start in der neuen Heimat führt somit erst einmal in eine griechische Pension. Um die Zeit zu überbrücken, bis der Umzugswagen eintrifft, macht sich Familie Sommer in Rethymno auf die Suche nach einem geeigneten Objekt für ihre Yoga-Pension. Elena und Stefan sind von ihrem Konzept total überzeugt und wollen mit ihren Ersparnissen am liebsten sofort loslegen. Problem: In Griechenland muss die Jahresmiete im Voraus gezahlt werden. Es sei denn, eine Bank gibt dem Mieter eine entsprechende Bürgschaft. Nur dann kann monatlich gezahlt werden. Die Sommers aber haben lediglich 9.000 Euro Startkapital und keine Bankbürgschaft.

Und es kommt noch schlimmer. Im Umzugsstress hat Stefan vergessen, die Mehrkosten an die Spedition zu überweisen. Jetzt sind die Möbel zwar in Heraklion, aber der Spediteur will sie nur gegen cash ausliefern. Dummerweise kommen die beiden so schnell nicht an ihr Geld. Was tun?

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