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Goodbye Deutschland: Jens Büchner ist auf der Suche nach einer zusätzlichen Geldquelle

Der Auswanderer sucht einen neuen Job

Weit über 20.000 deutsche Auswanderer leben auf Mallorca. Die, die selbstständig sind, müssen jede Saison aufs Neue um ihre Existenz kämpfen. "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Jens Büchner ist Spezialist dafür - bisher hat er es immer irgendwie geschafft, sich über Wasser zu halten. Doch jetzt ist der Sachse Oberhaupt einer fünfköpfigen Patchworkfamilie. Und im Spätsommer bekommt seine Daniela Zwillinge. Der Ballermannsänger ist deshalb auf der Suche nach einer weiteren Geldquelle.

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Goodbye Deutschland: Schon bald erwarten Jens Büchner und Freundin Daniela Zwillinge
Jens Büchner und Freundin Daniela werden bald erneut Eltern © Mallorca: Jens Büchner und Danie, VOX / 99pro media

Um mehr Geld für seine Familie zu verdienen, ist "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Jens Büchner auf der Suche nach einem gutbezahlten Job. Nach wie vor lässt ihn das Projekt "Fan-Finca" nicht los, denn die Nachfrage ist angeblich gigantisch. Da seit der Auswanderung von Lebensgefährtin Daniela Karabas und ihren drei Kindern die Finca in Costa de los Pinos voll bis unters Dach ist, schaut sich Jens nun andere Immobilien für die Verwirklichung seines Traums an. Im kleinen Nachbarort Canyamel steht ein Hotel frei. Der ausgewanderte Sachse ist sofort Feuer und Flamme. Doch wird Jens wirklich Herbergsvater? Daniela und ihre Kinder kämpfen währenddessen mit den Schatten der Vergangenheit. Denn die vier Delmenhorster haben schwere Zeiten hinter sich.

Ebenfalls Nachwuchs erwartet "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Patrick. Während seine Ehefrau schon bald ihr zweites Kind erwartet, will Patrick eine Currywurstbude auf Mallorca eröffnen. Für seinen Traum lässt der Hesse seine hochschwangere Ehefrau Anja allein in Deutschland zurück. Zehn Tage vor dem Geburtstermin ihres zweiten Babys wird Patrick losziehen, um die Eröffnung seiner Currybude vorzubereiten. Wird es Patrick rechtzeitig zur Geburt zurückschaffen?

Kaum auf Mallorca angekommen, bekommt Patrick einen Vorgeschmack darauf, wie hart auf der Insel um jeden Kunden gekämpft wird. Der Existenzgründer erhält Besuch von zwei dubiosen Gestalten. Deren Botschaft ist eindeutig. Der "Goodbye Deutschland"-Auswanderer solle es sich noch einmal überlegen, in dieser Ecke eine Currywurstbude aufzumachen. In Frankfurt eine traurige Familie, auf Mallorca die Konkurrenz im Nacken und in ein paar Tagen kommt das Baby zur Welt. Wird Patrick die Auswanderung doch noch bereuen?

Die beiden "Goodbye Deutschland-Auswanderer" Andrea und René Bauer wollen ebenfalls ein Geschäft in Spanien eröffnen. Vor ein paar Monaten ist das Ehepaar deshalb aus dem österreichischen Kufstein ins andalusische Torre del Mar ausgewandert. Ihr Plan: an der Costa del Sol mit einer kleinen Bäckerei glücklich werden. Bald ist es soweit: Das "Bauers" eröffnet. Doch kann man als Auswanderer in Andalusien wirklich Erfolg haben? In der Region mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten Spaniens? Und selbst wenn die Bauers beruflich große Brötchen backen - was machen sie, wenn Tochter Jana mit der neuen Heimat nicht klarkommt? Die 15-Jährige musste viele Freunde zurücklassen und hatte bei der Auswanderung Bammel vor der Zukunft. Zu Recht?

Dicke Luft im Hause Sayn-Wittgenstein?

Angst vor der Zukunft hatte Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein noch nie. Mittellos im Sozialviertel aufgewachsen, wusste der heute 61-Jährige bereits, dass er eines Tages Millionär sein würde.

Als 23-Jähriger kauft der "Goodbye Deutschland"-Auswanderer seine erste Immobilie auf Kredit und verkauft sie anschließend wieder gewinnbringend. Richtig Geld macht Heinz dann als Auktionator. 15 Jahre lang versteigert er Kunstschätze. Heute lebt Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein mit Ehefrau Andrea in einer Villa auf Mallorca. Alles ist aus Gold, egal wo man hinschaut. Doch dicke Kohle sorgt oft auch für dicke Luft. In der Villa Colani wird heftig gestritten über Heinz' verschwenderische Art. Die passt Andrea nämlich gar nicht. Und als dann auch noch das Internet ausfällt, geht der Self-Made-Millionär richtig an die Decke. Dabei muss er doch dringend nach Stuttgart. In einem Auktionshaus soll der "Goodbye Deutschland"-Auswanderer eine Auktion leiten – natürlich für den guten Zweck. Er soll die weltweit berühmten Hummelfiguren versteigern. Knapp die Hälfte des Erlöses soll an die deutsche Krebshilfe gespendet werden. Und wenn der Mallorca-Auswanderer schon mal in Deutschland ist, will er auch seine Heimatstadt besuchen. Auch wenn das bedeutet, dass sich Heinz seiner Vergangenheit stellen muss. Das Haus noch, in dem Heinz mit seiner Oma Paula lebte, steht noch. Da kommen Gefühle hoch, die der Fürst sehr lange verdrängt hat. Außerdem steht der Geburtstag von Andrea an. Die Fürstin wünscht sich nichts mehr, als einen Spaziergang mit ihrem Mann. Der hat nämlich nie Zeit für sie. Ob Heinz ihr diesen banalen Wunsch erfüllt?

Der 51-jährige Andreas Peuler, seine Freundin Susi und Andreas' Kinder Tom, die Zwillinge Antonia sowie Dan wandern zusammen nach Hervey Bay, Australien aus. Doch die 38-Jährige wird die ersten zwei Monate nur auf Probe mit nach Australien gehen. Zu viel spricht für sie gegen eine Auswanderung ans andere Ende der Welt: Sie ist noch nie in Australien gewesen, spricht kein Englisch und ist nun gezwungen, ihre kranke Mutter in Deutschland zurückzulassen. Wird Andreas seine große Liebe von der Schönheit des Landes und somit zum Bleiben überzeugen können?

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