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Goodbye Deutschland: Können Patrick und Severine auf Curacao glücklich werden?

Patrick und Severine hoffen auf ein besseres Leben

Mit viel Motivation und wenig Ahnung sind Patrick und Severine Dewitz von Deutschland auf die Karibikinsel Curacao ausgewandert. Hier wollen sich die beiden als Touristenführer selbstständig machen. Der Start ist holprig, das Ersparte wird immer weniger und auch die Ehe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt. Werden die "Goodbye Deutschland"-Auswanderer ihren Traum trotzdem verwirklichen können?

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Goodbye Deutschland: Können Patrick und Severine auf Curacao glücklich werden?
Werden die Auswanderer Patrick und Severine auf Curacao glücklich werden?

Die Brandenburger Patrick und Severine Dewitz wollen sich auf Curacao als Touristenführer verwirklichen. Dabei kennen die "Goodbye Deutschland"-Auswanderer die Insel bislang nur aus einem zweiwöchigen Urlaub. Dummerweise haben der Malermeister und die Versicherungskauffrau keine Ahnung, wie man sich auf den Niederländischen Antillen selbstständig macht. Jetzt hoffen sie auf ihre Lizenz zum Arbeiten. Patrick ist optimistisch: "Es soll einfacher sein als in Deutschland. Auch steuerlich soll's einfacher sein." Ein Termin bei einer privaten Einwanderungsagentur soll Licht ins Dunkel bringen.

Mitarbeiterin Violett begrüßt die beiden, doch dann bekommt das Ehepaar Informationen, die alles verändern werden: "Ihr müsst mindestens fünf Jahre hier sein, um euch selbstständig machen zu dürfen. Vorher bräuchtet ihr einen niederländischen Staatsbürger als Partner, der für euch das Unternehmen gründet." Severine merkt an, dass sie als Tour-Guide arbeiten möchten. Das wäre kein Problem, antwortet Violett, allerdings wären dann 37 Prozent Steuern fällig. Severine und Patrick sind schockiert. Bleiben dürfen sie, aber den Plan mit der Selbstständigkeit muss das Ehepaar erst mal aufgeben. Immer mehr schlechte Bedingungen für die Reiseführer in spe. Die Brandenburger werden hart kämpfen müssen, sonst trifft auch sie der Fluch der Karibik.

Die Beziehung von Severine und Patrick leidet

Ein halbes Jahr später: Severine und Patrick leben in einem Mietshaus im Norden der Insel. Drei Autos haben sich die "Goodbye Deutschland"-Auswanderer gekauft, im Glauben, sie würden jede Menge Touristen um die Insel führen. Doch die Realität sieht ganz anders aus. Nur drei Touren konnten die beiden in den vergangenen drei Monaten unter der Hand anbieten. Das Leben auf Curacao ist teuer, das Ersparte wird schnell weniger und die Stimmung immer schlechter. Besonders Severine leidet unter der Situation, trotzdem möchte sie nicht zurück nach Deutschland. Ihre Gefühle kann Severine aber nicht mit Patrick teilen, denn für den Malermeister gibt's keine Probleme. Die Beziehung der beiden wird ungewollt auf die Probe gestellt.

Doch Patrick hat einen Plan B: Der 34-Jährige hat in den vergangenen Monaten zwei Häuser, die sich auf dem Grundstück befinden, renoviert. Der einheimische Besitzer steuert das Material bei und Patrick zahlt mit seiner Arbeitskraft. Die Einnahmen sollen dann geteilt werden. Und das Glück ist auf der Seite der Auswanderer. Severine und Patrick können sich mit Hilfe ihres Vermieters selbstständig machen. Die Buchungen nehmen zu und auch das Ferienhaus ist für einige Monate ausgebucht. Der Start war holprig, aber die Zukunft auf Curacao sieht für das Ehepaar Dewitz sehr vielversprechend aus.

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