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Goodbye Deutschland: Malta und Lampedusa – zwei Mittelmeerinseln in Aufruhr

Goodbye Deutschland: Malta und Lampedusa – zwei Mittelmeerinseln in Aufruhr
© VOX

"Goodbye Deutschalnd"-Auswanderer kämpfen auf Lampedusa und Malta

Malta und Lampedusa – zwei Mittelmeerinseln in Aufruhr. Einst beliebte Auswandererziele sind sie heute Eingangstore für tausende Flüchtlinge nach Europa. Und mittendrin die "Goodbye Deutschland"-Auswanderer.

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Was wäre "Goodbye Deutschland" ohne seine mutigen Missionare. So wie Harald Höppner, der sich im April in Günther Jauchs Talkshow eine Schweigeminute für die vielen ertrunkenen Flüchtlinge erkämpfte und mit diesem couragierten Auftritt vier Millionen Zuschauer begeisterte.

Lampedusa: Zusammen mit seiner mutigen Besatzung und einem 100 Jahre alten Fischkutter "Seawatch" bewahrt der dreifache Familienvater Menschen im Mittelmeer vor dem Ertrinken. Eine Heldenreise, wie wir sie bei "Goodbye Deutschland" so noch nie gesehen haben. Eine Geschichte von sieben Deutschen, die an ihre emotionalsten Grenzen kommen. Männer. Sie lassen Heim, Hof, Job, Frau und Kinder zurück, um an der gefährlichsten Grenze der Welt zu patrouillieren. Direkt vor der lybischen Küste, entlang der 24 Meilen Grenze. Wie viele Leben können Harald und seine Crew retten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen?

Im hoffnungslos übervölkerten Malta starten Jens und Alexandra schon ihren zweiten Versuch in Sachen Auswandern. Mit der wohl kreativsten und einfallsreichsten Geschäftsidee, seit es "Goodbye Deutschland" gibt: eine Art fliegenden Wasserstuhl, einen Jetfly. Nur was für harte Jungs wie Jens - auch genannt Jens Bond. Leider hat er keine Lizenz zum Fliegen, denn die maltesischen Behörden machen ihm das Leben schwer. Zwar gibt es genügend Kundschaft für das Jetfly-Business, aber noch keine offizielle Genehmigung. Seit so viele Menschen Zuflucht auf der kleinen Insel suchen, tun sich die maltesischen Behörden schwer, Einwanderer zu unterstützen.

Marta Szmidt will ihre Heimat Hamburg verlassen

Nur mit innovativen Ideen, die den Tourismus beleben und den Maltesern Geld in die leeren Haushaltskassen spielen, kann man als Auswanderer hier überleben, weiß Insel-Insider Ilja Albrecht. Der Krimiautor lebt seit 14 Jahren mit Ehefrau Sabine auf Malta. Er beobachtet jeden Morgen, wie maltesische Bauunternehmer aus dem Leid der Flüchtlinge Kapital schlagen und diese auf dem sogenannten Bauarbeiter-Strich für einen Hungerlohn illegal arbeiten lassen.

Malta steckt in einer schweren Krise. Ausgerechnet jetzt will die lebenslustige Marketing-Managerin Marta Szmidt ihre Heimat Hamburg verlassen, um nach Malta auszuwandern. Auf die Insel, die gerade die Schotten dicht macht. Marta will in einer der bekanntesten Sprachschulen der Insel arbeiten. Die 31-Jährige tauscht Möbel und Mietwohnung - gegen ein Leben auf einer Mittelmeer-Insel. Den gut bezahlten Marketing-Job in Hamburg - gegen eine halbe Stelle im krisengebeutelten Malta. Das sichere Nest Deutschland - gegen ein Ticket ins Ungewisse.

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