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Grill den Henssler: Steffen Henssler rollt das Feld von hinten auf

Steffen Henssler freut sich über seinen spektakulären Sieg in Folge zwei der siebten Staffel von "Grill den Henssler".
Koch-King Steffen Henssler freut sich über seinen Sieg in der zweiten Folge der siebten Staffel von "Grill den Henssler". © VOX

Hochstimmung, Küchenchaos und Muskelkater im Zwerchfell – das sind die Zutaten der zweiten "Grill den Henssler"-Show der siebten Staffel. Und der Koch-King fühlt sich wieder richtig wohl in seinem Studio. Zwar muss er anfangs den Impro-Gang und das erste Spiel noch an seine prominenten Gäste Nina Moghaddam, Mario Barth und Paul Panzer abgeben, doch dann holt Steffen Henssler auf. Er kann in der Folge jede weitere Herausforderung für sich entscheiden und siegt am Ende souverän. 87 zu 73 Punkte lautet das Jury-Urteil von Foodbloggerin Hannah Schmitz, Star-Sommelier Gerhard Retter und dem allseits beliebten Genießer Reiner "Calli" Calmund.

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Vom "größten Abstand ever" bis zum Sieg – starke Leistung, Steffen Henssler!

Die zweite Show von "Grill den Henssler" beginnt schmerzhaft für Steffen: Der Koch-King kann es nicht fassen, seine Improvisation entlockt Juror Gerhard Retter gerade mal zwei Pünktchen. Die Promis bekommen von dem Star-Sommelier dagegen stolze acht. Auch das Spiel "Süßes oder Saures" geht dank Nina "Pokerface" Moghaddam an die Promis. Es steht 26 zu 16 Punkte für die Promis und das ist, wie Moderatorin Ruth Moschner weiß, der größte Abstand, den es bei "Grill den Henssler" je gegeben hat. Es läuft nicht für Steffen Henssler.

Die Wende kommt mit Paul Panzer und heißt "Senfeier". Die vermeintlich leichte Vorspeise entpuppt sich für den Comedian als wahres Waterloo: Der Herd geht nicht an, das Wasser läuft nicht richtig, die Töpfe sind verkeilt und am Ende gibt es auch noch Scherben. Da kann auch Profi-Kochcoach Frank Buchholz nichts mehr retten. Pechvogel Paul muss die Eier im Wasserkocher kochen und der Jury halb roh und mit Schale präsentieren. "Uns das zu servieren – dazu braucht man Eier!" kommentiert Gerhard Retter und auch der sonst so großzügige Reiner Calmund muss deutliche Abstriche machen: "Aus der Tiefe meines Herzens und voller Güte gebe ich zwei Punkte." Neuer Zwischenstand ist 37 zu 33 für Steffen Henssler.

Steffen Henssler: "Lecko mio, das ist 'ne Eins, die Soße!"

Koch-King Steffen Henssler mit seinem angeschmorten Kochlöffel.
Beim Hauptgang schmort nicht nur die Entenbrust, sondern auch Steffen Hensslers Löffel. © Kandidaten: Nina Moghaddam, Paul, VOX / Frank W. Hempel

Mit der Competition "Kopfnuss" kann der Starkoch seinen Abstand noch um drei Punkte vergrößern und sieht gelassen Nina Moghaddams Hauptgang entgegen. Für Entenbrust mit Blumenkohl und Nougat legen sich beide mächtig ins Zeug; es qualmt in beiden Küchen und bei Steffen Henssler schmort auch noch der Löffel. Den hat er glatt vergessen, denn der Starkoch ist hin und weg von seiner Rotwein-Nougat-Soße: "Lecko mio, das ist 'ne Eins, die Soße!" Auch die Jury ist begeistert: "Sehr gekonnt ausbalanciert", findet Food-Bloggerin Hannah Schmitz die Soße und honoriert Steffens "rundum gelungenen Hauptgang" mit 8 Punkten. Die beiden Herrn am Tisch schließen sich dem an. "Fantastisch, kross" lobt Calli und Gerhard Retter bezeichnet die Soße gar als "exzellent". Insgesamt gibt es 22 Punkte für Steffen Henssler, der sich jetzt auf insgesamt 62 zu 50 Punkte vorgearbeitet hat.

Vor dem Dessert beschert ein letztes Spielchen dem Promi-Team noch drei Punkte, denn bei den "Limetten Bolas" schlägt die Stunde des Paul Panzer. "Der Trick ist, Mario: Es muss dir egal sein!" Paul sagt's, wirft – und trifft. Das Ganze zweimal hintereinander und auch bei Steffen bleibt kein Auge trocken. Der hat sowieso gut lachen, denn der Sieg ist nicht mehr weit. Die letzte Aufgabe ist Kaiserschmarrn mit Zwetschgen, ein Dessert von Comedian Mario Barth nach dem Rezept seiner Tiroler Oma. "Beides auf höchstem Niveau!", lobt Reiner Calmund. Dass Mario es mit dem Alkohol darin ein bisschen zu gut gemeint hat, scheint außer Hannah auch niemanden zu stören: "Möglicherweise kann man nach dem Schmarrn rumkugeln", so der Österreicher und Schmarrn-Kenner Gerhard Retter. Am Ende liegt Steffen Henssler dennoch mit 5 Pünktchen vorn, kassiert insgesamt noch einmal 25 Punkte dazu und hat damit auch den wohl verdienten Gesamtsieg sicher.

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