Hagen arbeitet an der Grenze der Belastbarkeit

Seine Gesundheit und Beziehung sind in Gefahr

Die Küchenchefs sind heute im Osten von Niedersachsen unterwegs. Sie folgen dem Hilferuf des gelernten Kochs Hagen Zeinert. Er hat sich vor drei Jahren ein Herz gefasst und das "Restaurant Zeinert" auf dem Autobahnrastplatz Lehr eröffnet. Fernfahrer, reisende Familien und Geschäftsleute gehören seitdem zu seiner Klientel. Leider blieb der Erfolg bisher aus.

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Stefanie Maasch ist Hagens Lebensgefährtin und auch Geschäftspartnerin. Sie ist verantwortlich für den Bereich Service und Buchhaltung. Privatleben kennen Hagen und Stefanie nicht mehr. Beide sind sieben Tage die Woche im Einsatz und das geht ihnen sehr an ihre Substanz. Sie wollen etwas ändern, wissen aber nicht wie sie das anstellen können. Ihre ganze Hoffnung setzen sie in den Besuch der Küchenchefs.

Für die Küchenchefs Ralf Zacherl, Mario Kotaska und Martin Baudrexel ist schnell klar: Hagen hat große Probleme. Das Essen ist nicht zufriedenstellend. Hagen arbeitet an der Grenze der Belastbarkeit. Es gibt kein Privatleben. Deshalb machen sich die Küchenchefs ernste Sorgen um Hagens Gesundheit und seine Beziehung. Von Stefanie erfahren sie, dass sie keine Perspektive mehr sieht. Die 36-Jährige wünscht sich wieder zu leben. Für sie wäre es sogar eine Option, den Laden abzustoßen. Für Hagen jedoch kommt dies gar nicht in Frage, er will weiter kämpfen.

Ein großes finanzielles Problem ergibt sich aus dem Rabattsystem des Rastplatzes. Der 45-jährige Hagen ist dazu verpflichtet, dieses Rabattsystem, was für ihn ein Zuschussgeschäft ist, zu unterstützen. Alle bisherigen Gespräche mit dem Verpächter, etwas daran zu ändern, verliefen erfolglos. Die Küchenchefs erkennen, dass sie zuerst an den Verpächter ran müssen, ansonsten wird es sehr schwer für das Restaurant Zeinert.

Wie wird das Gespräch mit dem Verpächter ausgehen, bei dem auch unbequeme Wahrheiten ans Licht kommen?