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Herzinsuffizienz beim Hund

hundkatzemaus-Tierarzt untersucht einen Pudel mit Herzproblemen. Foto: VOX/VP

Herzinsuffizienz - Ursachen und Symptome

Als Herzinsuffizienz bezeichnet man das Unvermögen des Herzens, den Körper mit ausreichend Blut und Sauerstoff zu versorgen.

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Ursachen können z. B. Herzklappen- oder Herzmuskelerkrankungen sein, die durch Infektionen im Körper entstanden sind.

Wenn die Herzklappen nicht richtig schließen, weil sie zum Beispiel durch eine ehemalige Entzündung vernarbt sind, kommt es zu einem Rückstrom des Blutes. Da das Herz ständig gegen das zurückfließende Blut ankämpfen muss, vergrößert es sich allmählich und die Muskulatur geht immer mehr zurück. Aufgrund der gestörten Blutzirkulation können Organe wie die Nieren, die Leber, die Bauchspeicheldrüse und auch das Gehirn nicht mehr richtig durchblutet werden.

Eine gewisse Zeit lang kann das Herz die Erkrankungen durch vermehrte Leistung ausgleichen. Irgendwann ist es jedoch so erschöpft, dass es zu Symptomen wie deutlicher Leistungsschwäche, Atemnot und Husten sowie Wasseransammlungen im Körper kommt. Auch Kreislaufzusammenbrüche und Krampfanfälle aufgrund der mangelnden Durchblutung des Hirns können die Folge einer Herzinsuffizienz sein.

Dr. Wolfs Praxisfall

hundkatzemaus-Tierarzt Dr. Wolf untersucht einen Pudel mit Herzproblemen. Foto: VOX/VP

Dr. Wolf untersucht einen Pudel, der aufgrund einer Herzinsuffizienz nur sehr schlecht Luft bekommt und apathisch ist. Die schlecht durchbluteten Schleimhäute und der beschleunigte und rauschende Herzschlag sprechen dafür, dass eine starke Schädigung der Herzklappen vorliegt.

Mit der regelmäßigen Gabe von ACE-Hemmern (Hemmstoffe der Angiotensin Converting Enzyme) kann eine bessere Durchblutung des Körpers erreicht werden.

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