Ihr Herz schlägt für die Medizin!

Die jungen Ärzte

Sie prüfen ihre Patienten auf Herz und Nieren und stehen dabei selber ständig auf dem Prüfstand – „Die jungen Ärzte“. In der neuen, fünfteiligen Reportage begleitet VOX ab dem 25.8. um 22:00 Uhr immer samstags junge Assistenz- und Fachärzte in ihrem stressigen Klinikalltag.

- Anzeige -
Junge Ärzte im Dauerstress. Die neue VOX-Reportage zeigt, wie sie dem Druck und der hohen Verantwortung standhalten.
Junge Ärzte im Dauerstress. Die neue VOX-Reportage zeigt, wie sie dem Druck und der hohen Verantwortung standhalten.

Die Nachwuchsmediziner öffnen nicht nur die Türen zu den Behandlungsräumen und OPs, sondern reden auch ganz offen über Freud und Leid des Jobs als Mediziner. Ihr Alltag besteht schließlich nicht nur aus Glücksmomenten wie nach der ersten selbst durchgeführten OP und der Entlassung eines geheilten Patienten. Innerhalb kürzester Zeit müssen sie auch lernen, mit den langen Arbeitszeiten, dem enormen Druck und der hohen Verantwortung umzugehen. Denn wenn sie den weißen Kittel tragen, geht es immer um viel: Um das Wohl der Patienten und nicht selten auch um Leben und Tod!

Klinikalltag in der Medizinischen Hochschule Hannover

Die Medizinische Hochschule Hannover. Die angehenden Ärzte berichten über ihren stressigen Arbeitsalltag.
Die Medizinische Hochschule Hannover. Die angehenden Ärzte berichten über ihren stressigen Arbeitsalltag.

Gut 650 Assistenzärzte arbeiten an der Medizinischen Hochschule Hannover. Einer von ihnen ist Marc Riemer. Der 28-Jährige absolviert hier eine Ausbildung zum Chirurgen und arbeitet nebenbei noch an seiner Doktorarbeit. Trotz der Doppelbelastung möchte er keinen anderen Beruf ausüben: „Ich habe es nie bereut, Arzt geworden zu sein!“ Im Moment geht es dem angehenden Chirurgen vor allem um eines: Praxiserfahrung sammeln! „Jede OP, die man als angehender Arzt machen darf, bringt

einen voran“, erklärt er. Dr. Philipp Haas (31) ist Notarzt und im vierten Jahr seiner Weiterbildung zum Unfallchirurgen und Orthopäden.

„Das Schöne an der Unfallchirurgie ist, dass es sehr abwechslungsreich ist“, erklärt er seine Entscheidung für das Fachgebiet. Dazu gehört aber auch, dass der junge Arzt ständig mit neuen Krankheiten und Verletzungen konfrontiert wird. „Es gibt schon die Angst, in Situationen zu kommen, die man eventuell nicht beherrscht“, verrät er. Eine Angst, die auch Dr. Heike Labenski kennt. Die 32-Jährige macht gerade ihre Facharztausbildung zur Urologin und hat schnell herausgefunden, dass Theorie und Praxis häufig weit auseinander liegen: „Ich habe immer wieder gelernt, dass es etwas anderes ist, ob man assistiert oder selber operiert, ein riesengroßer Unterschied. Ich habe gelernt, dass es nochmal ganz anders ist, als man es vorher im Buch liest. Und ich habe gelernt, dass es total viel Spaß macht, wenn man selber im OP stehen darf.“ Operationen selber durchführen darf Dr. Anna Gösling inzwischen häufiger. Die angehende Gynäkologin und zweifache Mutter ist im dritten Ausbildungsjahr und arbeitet im Kreißsaal. „Dieser Moment, wenn das Kind dann da ist, ist einfach einmalig“, erklärt die 30-Jährige. Auch für Nils Neubert (30), der zurzeit sein Praktisches Jahr in der Medizinischen Hochschule Hannover absolviert, ist der Arztberuf sein absoluter Traumjob – trotz der großen Verantwortung, die ihm im Studium auch sehr bewusst gemacht wurde: „Die Professoren haben immer zu uns gesagt: Sie müssen nicht denken, dass sie niemals jemanden umbringen werden - das wird passieren“, verrät er.

Was diese und weitere „jungen Ärzte“ der Medizinischen Hochschule Hannover im Klinikalltag erleben und wie sie mit den Herausforderungen umgehen, zeigt VOX ab dem 25.8. um 22:00 Uhr.