Interview mit Thorsten Schorn

Interview mit Thorsten Schorn
Thorsten Schorn

Worum geht es in "Wer is(s)t besser?

Es ist die einzige Spielshow, bei der die Gewinne nicht an die Kandidaten, sondern an das Studiopublikum ausgeschüttet werden. Entweder an die Frauen oder an die Männer - je nachdem, ob das weibliche oder männliche Paar besser abschneidet. Wir machen Quiz, witzige Aktionsspiele und es wird gekocht, zum Beispiel unser "Quickie am Nachmittag", bei dem in nur acht Minuten etwas zu essen auf dem Tisch stehen muss.

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Warum sind Sie genau der richtige Moderator für die neue VOX-Spielshow?

Mitunter geht es in der neuen Spielshow zu wie auf einem großen Kindergeburtstag. So eine Sendung habe ich mir im Prinzip immer gewünscht. Es kann total chaotisch und turbulent werden, im Quizteil dann aber auch wieder extrem spannend und interessant. Meine vielen Jahre hinter den Kulissen bei Günther Jauch und Frank Elstner werden mir da sicherlich zu gute kommen.

"Wer is(s)t besser?" ist eine Spiel- und Quizshow. Wie kann man sich das genau vorstellen?

Jeden Nachmittag spielt ein Team aus zwei Frauen gegen zwei Männer. Der Höchstgewinn beträgt 10.000 Euro, das bedeutet bis zu 125 Euro pro Mann bzw. Frau auf unserer Studiotribüne. Diese Zuschauer müssen von unseren Kandidaten auch gut eingeschätzt werden. Bei der Publikumsfrage wollen wir etwa wissen: "Wie viele haben in ihrer Jugend schon mal Haschkekse gebacken?".

Wer entscheidet letztendlich darüber, "wer besser is(s)t?" Gibt es eine Jury?

In jeder Sendung entscheidet ein Spitzenkoch, wessen Menü besser schmeckt. Das allein reicht aber nicht für den Tagessieg. Nur wer auch bei den Spielen und im Quiz Punkte macht, is(s)t besser.

Mit "Wer is(t) besser?" erwartet den VOX-Zuschauer ein bunter Spiele-Nachmittag. Treffen Sie sich abseits der Show hin und wieder mit Freunden auf eine Partie "Monopoly" oder "Mensch ärgere Dich nicht"?

Unsere Aktionsspiele sind doch mit solchen Brettspielen nicht zu vergleichen. Wir spielen z.B. "Besteck-Weitwurf", "(Mais-)Kolbenfresser" oder "Wörter legen aus Russisch Brot".

In "Wer is(s)t besser?" spielen Männer gegen Frauen. Ist es da als männlicher Moderator nicht schwierig, im Geschlechterduell unparteiisch zu bleiben?

Ach nein, ich halte ja nicht zu den Männern, nur weil ich selber einer bin. Ich werde die Fairness in Person sein. Schließlich bringe ich sonst nicht nur die Kandidaten gegen mich auf, sondern auch die Männer bzw. Frauen im Publikum. Denn die wollen ja schließlich mit viel Geld aus dem Studio gehen können.

Verrücktes Quiz

Auf welche verrückten Spiele und lustigen Quizrunden darf sich der Zuschauer von "Wer is(s)t besser?" besonders freuen?

Ich freue mich besonders auf unsere Bilderrätsel. Kleines Beispiel? Eine Spule Garn, ein Ellenbogen, das Wort "in", ein Ei und Oliver Kahn. Was gibt das? Na, Garn-Elle-in-Ei-Olli - Garnele in Aioli!

Wie bereitet man sich als Kandidat optimal auf "Wer is(s)t besser?" vor?

Es geht um Wissen, Geschicklichkeit und einigermaßen Talent am Herd. Das lässt sich kaum trainieren. Ich freue mich auf Kandidaten, die eine gute Portion Ehrgeiz mitbringen und genauso viel Spaß an der Show haben wie ich.

Nicht nur Talent am Kochtopf ist gefragt, sondern auch im Köpfchen. Welcher Teil gefällt Ihnen als Moderator am besten?

Ehrlich gesagt, der Quizteil. Ich mag es sehr, wenn die Spielregeln klar sind. Wer am Herd besser sein wird, ist ja Geschmackssache.

Viel Zeit haben die Kandidaten beim Zubereiten ihrer Gerichte nicht. Geht unter diesem Kochstress nicht auch oft etwas daneben?

Natürlich, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen. Genau solche brenzligen Situationen machen es ja erst richtig spannend.

Wenn doch einmal ein Malheur am Herd passiert... ist die Show für den Kandidaten gelaufen oder gibt's doch noch kleine Hilfestellungen und somit eine Rettung?

Da ist Kreativität gefragt, Hauptsache am Ende schmeckt’s. Wer bei uns gewinnen will, muss sich schon Mühe geben. Wenn meiner Mutter früher die Fischstäbchen angebrannt sind, hat sie sich auch etwas einfallen lassen müssen.