Jetzt Mogelpackungen reklamieren: So geht's!

Mogelpackungen, Kalorienfallen, Wasabinüsse ohne Wasabi: Schlechten, irreführenden Lebensmitteln geht's an den Kragen. Die Verbraucherzentrale richtet ein Portal ein, in dem Bürger Ärger direkt loswerden können: www.lebensmittelklarheit.de.
Mogelpackungen & Kalorienfallen geht's an den Kragen. lebensmittelklarheit.de.

Hier werden Sie endlich Ihren Ärger los

Die Industrie protestiert, die Bürger wird es freuen: Ab sofort gibt es im Internet mit www.lebensmittelklarheit.de ein Portal gegen Trickser und Fälscher in Sachen Lebensmittel.

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Verbraucher können Produkte, von denen sie sich getäuscht fühlen, Werbung, die in die Irre führt und schlechte Qualität direkt anprangern. Wenn Sie das Gefühl haben, Werbung, Aufmachung oder Benennung eines Produkts spiegeln falsche Tatsachen vor oder sind schlichte Bauernfängerei, dann müssen Sie Ihren Ärger nicht länger für sich behalten. Klar, dass die Industrie aufschreit.

Von Beschwerde bis zur Veröffentlichung: Sieben Tage

Und so funktioniert es: Die Beschwerde wird in das Online-Formular eingetragen. Fotos des Produktes, der Verpackung oder der Werbung werden beigefügt. Die Verbraucherzentrale wendet sich an den verantwortlichen Hersteller oder Importeur des Produktes. Innerhalb von sieben Tagen kann er zu Ihrer Beschwerde Stellung nehmen. Gleichzeitig nimmt die Verbraucherzentrale eine rechtliche Einordnung (‚dürfen die das?’) vor.

Nach Ablauf der Sieben-Tage-Frist wird das Produkt mit Ihrer Beschwerde, dem Kommentar der Verbraucherzentrale und der Stellungnahme von Hersteller oder Importeur auf www.lebensmittelklarheit.de veröffentlicht.

Die Beschwerden können auch per Post oder persönlich bei Ihrer Verbraucherzentrale eingereicht werden. Eine ausführliche Anleitung mit allen Adressen finden Sie unter www.lebensmittelklarheit.de.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz fördert das neue Portal im Rahmen seines Projekts "Mehr Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln".

PS: In den ersten Tagen müssen Bürger damit rechnen, dass das Portal überlastet ist. Da hilft nur: Immer wieder mal versuchen!