SAMSTAGS I 18:00

Kastration beim Präriehund

Präriehunde "Rambo" und "Rocky". Foto: VOX/VP

Vorsicht bissig: Präriehunde in Dr. Wolfs Sprechstunde

hundkatzemaus-Tierarzt Dr. Wolf soll die Präriehunde "Rambo" und "Rocky" kastrieren. Bei den beiden handelt es sich jedoch nicht um echte Hunde, wie der Name vielleicht vermuten lassen könnte, sondern um nordamerikanische Nagetiere, die mit den Murmeltieren verwandt sind. Das einzige, was die kleinen Nager mit einem Hund gemein haben, ist ihr Warnruf, der einem Bellen gleicht.

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Auch wenn die beiden Präriehunde putzig aussehen, sind sie gar nicht so ungefährlich - das bekommt auch der Tierarzt zu spüren, denn die Tiere können ordentlich zubeißen! Bis die Patienten in Narkose liegen, ist also Vorsicht geboten...

Keine einfache OP

Katration beim Präriehund. Foto: VOX/VP

Eine Kastration ist im Normalfall kein besonders schwieriger Eingriff. Bei den Präriehunden ist es jedoch so, dass ihre Hoden zurückgezogen und verkleinert sind, wenn sich das Tier nicht in der Paarungszeit befindet. Für Dr. Wolf heißt das, dass die Hoden seiner Patienten in etwa erbsengroß sind, und das erfordert ein hohes Maß an Geduld und Fingerspitzengefühl!

Hinweis zur Haltung!

Die Pflege von Präriehunden ist alles andere als einfach und wird leider oft unterschätzt. Den meisten Menschen ist bei der Anschaffung nicht klar, dass sie sich ein wildes Tier ins Haus holen. Die Tiere lassen sich nur ungern kraulen und beißen bei Bedarf auch zu. Deshalb sind die anspruchsvollen und wilden Nager auch völlig ungeeignet für Kinder. Außerdem ist die reine Käfighaltung laut Tierschutzgesetz verboten!

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