Demnächst wieder im Programm

Kitchen Impossible 2016: Tim Mälzer ist sehr überrascht von Meta Hiltebrand

"Die hat ganz schön Druck auf dem Kessel gemacht"
"Die hat ganz schön Druck auf dem Kessel gemacht" Tim Mälzer ist überrascht von Meta Hiltebrand 00:05:46
00:00 | 00:05:46

Tim Mälzer: "Die hat ganz schön Druck auf dem Kessel gemacht"

In der ersten Folge von "Kitchen Impossible" 2016 hat Fernsehkoch Tim Mälzer mit Christian Lohse einen Zweisternekoch in die Schranken gewiesen. Nun kommt es zum gnadenlosen Geschlechterkampf am Herd gegen die Schweizer TV-Köchin Meta Hiltebrand. Sie wagt sich in das Duell gegen Tim Mälzer und hinterlässt bei ihm einen sehr tiefen Eindruck: "Die hat ganz schön Druck auf dem Kessel gemacht".

- Anzeige -

Tim Mälzer fordert bei "Kitchen Impossible" die besten Köche des Landes heraus. Nach Sternekoch Christian Lohse warten nun die nächsten harten Brocken. "Das sind ja gigantische Kollegen. Wir haben Roland Trettl da. Wir haben Juan Amador, Dreisternekoch. Tim Raue, Zweisternekoch. Alexander Herrmann, einer der bekanntesten Sterneköche die wir haben. Meta Hiltebrand, eine großartige Köchin. Also das ist jetzt kein Kanonenfutter", erzählt Tim Mälzer begeistert. Und die Köche kommen allesamt an ihre Grenzen, wie sie offen eingestehen: "Ich war kurz vorm aufgeben", gibt Juan Amador zu. Und auch Alexander Herrmann gesteht: "Ich muss sagen, ich habe so einige Dinge gelernt."

Aber die größte Herausforderung bei "Kitchen Impossible" ist für Tim Mälzer immer noch er selbst. "Weil ich einen leichten Hang zu Großmauligkeit habe und auch eine gewisse Überheblichkeit in mir trage und sowieso glaube, dass ich alles kann", gesteht der TV-Koch. "Dann gibt’s natürlich das ein oder andere, dass ich nicht wirklich kann. Ich bin nicht so gut in der Patisserie. Ich backe nicht ganz so gern. Es gibt so viele Dinge, die wir alle nicht können, das ist ja das Schöne an diesem Format. Wir behaupten von uns, dass wir die geilsten Köche der Welt sind, und dieses Format zeigt uns ganz klar unsere Grenzen auf." Meta Hiltebrand hat da offenbar genau aufgepasst. "Die hat mich extrem überrascht, weil die auch mir als Person sehr ähnlich ist. Voller Ehrgeiz", findet Tim Mälzer. "Die hat ganz schön Druck auf dem Kessel gemacht".

Tim Mälzer wird erst unter Druck richtig gut

Tim Mälzer hat aber schon lange vor "Kitchen Impossible" bewiesen, dass er vor Ehrgeiz nur so strotzt. "Wenn ich das Gefühl habe, ich könnte verlieren, erst dann kommen meine eigentlichen Stärken zum Vorschein." Und das kommt nicht von ungefähr und hat seine Wurzeln bereits in der Jugend. "Ich komme aus Pinneberg und bin per se ja schon Randgruppe gewesen. Ich musste schon früh lernen, einen gewissen Ehrgeiz an den Tag zu legen, um meine Ziele zu erreichen", erinnert sich Tim Mälzer.

Die Liebe zum Kochen hat Tim Mälzer von seiner Mutter. Nach dem Abitur zieht es ihn in die Großstadt nach Hamburg. Dort will er Hoteldirektor werden, weil er das damals für den "besten Job" hält. Nach der Kochlehre will Tim Mälzer aber hoch hinaus, geht nach London und lernt dort weiter Seite an Seite mit dem berühmten Jamie Oliver, eröffnet 2002 dann sein eigenes Restaurant in seiner Wahlheimat Hamburg. Dann geht es bei VOX mit der Sendung "Schmeckt nicht gibt's nicht" auf in die TV-Welt – anfangs belächelt von den Sterneköchen in Deutschland.

Doch das hat sich nun auf jeden Fall geändert. Nach einer Auszeit, in der Tim Mälzer lernen musste, "nein" zu sagen, geht es wieder voll los. Heute kennt er seine Grenzen, was nicht heißt, dass sich Tim Mälzer bei "Kitchen Impossible" schonen würde. Ganz im Gegenteil. Die nächste Herausforderung heißt also Meta Hiltebrand, kommt aus der Schweiz und kann sündhaft gut kochen. Ob Tim Mälzer da bestehen kann, gibt es am Sonntag, den 14. Februar um 20.15 bei VOX zu sehen.

Tim Mälzer schlägt Sternekoch Roland Trettl
00:00 | 02:12

Vierter Erfolg bei "Kitchen Impossible" 2016

Tim Mälzer schlägt Sternekoch Roland Trettl