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Lernt Anna kennen!

Das perfekte Dinner
Kandidatin Nummer 2: Anna

Ein paar kulinarische Fragen an Anna

Anna (23)

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Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?

Ein guter Gastgeber besitzt für mich nicht die Fähigkeit, einen Tisch überkorrekt einzudecken, sondern überzeugt durch sein Gefühl dafür, seinen Gästen dauerhaft zu vermitteln, willkommen zu sein.

Was war dein größter Kochunfall?

Ich habe versucht, Karamellfäden herzustellen. Das Ergebnis waren auch Karamellfäden, allerdings zogen diese sich durch die gesamte Küche, nachdem ich meinen Finger in die noch heiße Masse gesteckt habe und die sich von diesem nicht mehr lösen wollte. Merkzettel für mich: Eingebrannter Zucker auf Ceranfeld ist eher schlecht. Zucker braucht lange zum Abkühlen. Sehr lange.

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?

Meine Schwäche beim Kochen liegt auf jeden Fall im routinierten Umgang mit den Lebensmitteln. Wenn etwas schiefgeht, habe ich nicht sofort eine Lösung parat.

Meine Stärke liegt dafür im Improvisieren und Schönreden. Ein misslungener Pfannkuchen ist eben kein Pfannkuchen, sondern ein Kaiserschmarrn.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Kaffee. Ein guter Tag beginnt mit einem riesen Pott Kaffee, am liebsten frisch aufgeschüttet mit meinem alten Melitta Keramikfilter. Milch, weil ich meinen Kaffee ohne sie nicht trinken mag. Heinz Ketchup. In Amerika besorgte meine Gastmutter den Ketchup nur als 5 Liter-Flasche, damit sie ihn nicht wöchentlich neu kaufen musste. Ich esse Ketchup mit nahezu allem.

Wieso machst du beim „Perfekten Dinner“ mit?

Ich habe einfach Lust darauf. Ich bin gerne in Kontakt mit Menschen, die die gleiche Leidenschaft zum Kochen teilen. Außerdem finde ich es super spannend, Menschen näher kennen zulernen, die man vielleicht unter normalen Umständen niemals angesprochen hätte.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

Bei einem perfekten Dinner steht für mich eine ausgelassene, gemütliche Atmosphäre im Vordergrund. Ich muss mich wohl und willkommen fühlen, um das Essen genießen zu können. Natürlich ist ein perfektes Dinner nur dann perfekt, wenn die Qualität der Speisen stimmt. Für mich ist es aber auch ein perfektes Dinner, wenn die Gabel rechts liegt, ein bisschen

Salz fehlt und der Kern im Schokoküchlein nicht mehr ganz so flüssig ist, solange ich dafür einen schönen und vor allem lustigen Abend verbringe.

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?

Dass sie sich wohlfühlen. Ich möchte meinen Gästen vermitteln, dass ich mich über ihr Dasein freue und ich Spaß daran habe, den Abend mit ihnen zu verbringen.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Kochen mit zwei Herdplatten in meiner ersten Wohnung. Das war wie Camping.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:

Tipp: Bei Pinienkernen vergeht die Zeit schneller als man denkt.

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

In meinem Thailand Urlaub war jedes Gericht, das ich von kleinen Straßenständen gegessen habe, außergewöhnlich. Ungewöhnlich waren die Umstände, unter welchen diese zubereitet wurden. Der Fisch, welcher vorher stundenlang im Bangkoker Smog geräuchert wurde, liegt den ganzen Tag ungekühlt auf Präsentiertellern, das Geschirr wird nur halbherzig durch klares Wasser gezogen und gegessen wird an schmutzigen Tischen. Denkt man nicht über die Zubereitung des Essens nach, kommt man wirklich in den Genuss von einmaliger Thai Cuisine. Mein neues Lieblingsdessert: Selbstgemachtes Kokoseis mit Reis, Erdnüssen und roten Bohnen.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Unverzichtbar für mich ist der Behälter mit Spritzschutzvorrichtung. Seit Anschaffung ist die Arbeit mit dem Pürierstab wieder denkbar und unschädlich für meine Einrichtung. Macaron Matte. Beim nächsten Misslingen werde ich sie opfern müssen. Jetzt, wo ich daran denke, könnte ich es auch gleich tun.

Klarer Sieg in Dresden
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An Clemens kommt keiner ran

Klarer Sieg in Dresden