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Lernt Simon besser kennen!

Das perfekte Dinner in Berlin
Simon traut sich am ersten Tag hinter den Herd © Berlin, Block 432, Gastgeber Sim

Ein paar kulinarische Fragen an Simon

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?

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Ich finde, man sollte sich am besten wie zu Hause fühlen. Ein guter Gastgeber ist aufmerksam und zuvorkommend. Wenn die Zeit wie im Flug vergeht und man ganz erstaunt auf die Uhr guckt, wie spät es schon wieder geworden ist, dann hat der Gastgeber alles richtig gemacht.

Was war dein größter Kochunfall?

Mein erster Versuch, eine Espuma zu machen, ist in einer Mega-Sauerei geendet. Ich hatte viel zu viel Druck auf dem Siphon und habe die halbe Küche mit einer Käsecreme überzogen.

Nicht so lecker war auch eine selbstgemachte Vanille-Sauce, die mit Salz anstatt mit Zucker angerührt wurde.

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?

Ordnungsliebend, aber dabei durchaus chaotisch.

Ich rede gerne und viel, hoffe aber auch, ein guter Zuhörer zu sein.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Brot - Ich esse sehr gerne ein richtiges "Abendbrot".

Pasta - Ohne Pasta geht nix. Schnell gekocht, mit etwas Pesto und Parmesan - lecker!

Kaffee - Wie könnte ein Morgen ohne ihn starten? Ist aber eher ein Über-Lebensmittel.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

Es muss alles stimmig sein, die einzelnen Gerichte müssen zueinander passen. Genau wie die richtigen Getränke und die Tischdeko. Mit den richtigen Freunden kann ein "perfektes Dinner" aber auch aus einer Pizza und einem Glas Wein bestehen.

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?

Darauf, dass sich alle wohlfühlen, volle Gläser haben und niemand sich ausgeschlossen fühlt. Ich kann mit Sicherheit behaupten, dass bei mir noch nie ein Gast hungrig nach Hause gegangen ist.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Ein Vier-Gänge-Menü für 14 Personen plus zwei Kindern bei mir zu Hause.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:

Fleisch und Fisch Sous-vide garen. Man braucht ein bisschen Technik, aber dann ist es super einfach und einfach genial. Das Fleisch ist immer saftig, kann vom Prinzip her nicht zäh werden und das Ergebnis begeistert immer.

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Das war Fusion Food (Verarbeitung von vermeintlich nicht zusammen passenden Zutaten in einem Gericht - Anm. d. Red.): Ich hatte mal eine im Litschilack marinierte Barbarie-Entenbrust mit Vanille-Tagliatelle im Tomaten-Sherry-Rahm. Diese doch sehr merkwürdige Kombination von Zutaten war aber absolut köstlich.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Scharfe Messer! Ich weiß gar nicht, wie man ohne vernünftig kochen kann. Es gibt doch kein schöneres Gefühl, als wenn ein scharfes Messer durch zartes Fleisch gleitet (Ich rede jetzt aber nur vom Kochen - ich bin kein Psychopath!).

Ein Fehlkauf war mein Eiertrenner: Das Ei bleibt wie es ist in der Form liegen, nix trennt sich "automatisch". Geht sehr viel schneller und effektiver per Hand.

Rentner Michael ist an der Reihe
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