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Lernt Sven kennen!

Lernt Sven kennen!

Ein paar kulinarische Fragen an Sven

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?

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Ich schätze die Aufmerksamkeit des Gastgebers seinen Gästen gegenüber und den Wunsch, ihnen einen schönen Abend zu bereiten. Schön natürlich unter kulinarischen Aspekten, aber auch unter gemütlichen Aspekten und interessanten Gesprächen, die natürlich auch interessante Gesprächspartner voraussetzen. Deshalb lade ich immer wieder andere Leute bunt durcheinander ein.

Was war dein größter Kochunfall?

Für meine Nichten aus der Provence habe ich einmal Humus, ein arabisches Kichererbsenpüree, gemacht. Noch nie hat etwas so fad geschmeckt. Es war vor vier Jahren und noch heute bitten sie mich immer „Sven, mach bitte keinen Humus".

Welche Stärken hast du, welche Schwächen?

Meine Frau sagt: Ich bin trödelig und vergesse die Zeit, wenn ich Gesteine, Fossilien, schöne Bücher oder Landkarten sehe. Dann komme ich fast immer zu spät und vergesse, womit ich mich eigentlich hätte beschäftigen sollen. Sie empfindet das als Schwäche.

Mag sein, dass sie Recht hat. Ich empfinde das als Stärke: Begeisterungsfähigkeit!

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Es muss nichts vorrätig sein. Was ich brauche, kaufe ich frisch und wenn es das nicht gibt, dann koche ich etwas anderes.

Wieso machst du beim „perfekten Dinner“ mit?

Meine Frau hat mich auf der Messe „Eat & Style" dem Castingteam vorgeworfen.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

In erster Linie natürlich wohlschmeckende, zueinander passende Gerichte, passender Wein oder andere Getränke. Gemütliches Ambiente, das niemanden zum Aufbruch drängt, sondern das Gefühl vermittelt, nach dem Digestiv machen wir es uns erst mal so richtig gemütlich.

Dazu gehören auch zueinander passende Gäste, die miteinander harmonieren und angeregte Gespräche führen können. Und natürlich Gäste, die den Koch loben :-)

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Das Frühstück am 10.09.1996. Zweimal sind mir die Brötchen im Ofen angebrannt. Dann bin ich zum Bäcker gegangen. In der Nacht zuvor habe ich meine jetzige Frau in der Disco kennen gelernt.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:

Beste Qualität der Zutaten – mindere Qualität gibt minderen Geschmack. Das ist teurer, aber lieber etwas weniger, dafür richtig gut. Genug Zeit fürs Kochen verwenden. Schnell zusammengerührt gibt keinen guten Geschmack.

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Rohe Seeigel, direkt aus dem Meer in der Provence. Vollkommen ekelhaft.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Vieles ist verzichtbar, die Industrie beeinflusst uns marketingmäßig extrem und viele Leute glauben, sie brauchen eine Joghurtmaschine, eine Brotmaschine, eine Nudelmaschine, einen Dampfgarer, einen elektronischen Möhrenhobel und was nicht alles sonst noch.

Was man braucht, sind gute Töpfe und Pfannen, ein paar gute Messer, ein paar Rührer. Das wäre schon fast alles.

Amsterdam hat seinen Dinner-Sieger
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Sparpunkter Peter gewinnt

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