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Marcel Remus schätzt den russischen Unternehmer völlig falsch ein

Falsche Vorurteile bringen den Makler nicht weiter

Der „mieten, kaufen, wohnen“-Makler Marcel Remus freut sich auf seinen Auftrag. Sein Kunde ist nämlich der deutsch-russische Unternehmer Konstantin Ustinov-Reminskij und Chef einer internationalen Jachtfirma. Nun sucht er in seiner Wahlheimat Mallorca eine schicke und repräsentative Villa.

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Mit russischen Kunden hat der Inselmakler schon so manche Erfahrung gemacht und glaubt zu wissen, worauf er bei der Begehung und Immobilienauswahl Wert legen sollte: auf Prunk, Pomp und viel Gold. Leider hat er seinen entsetzten Kunden da aber völlig falsch eingeschätzt …

Als Marcel Remus und sein Kunde sich vor der Immobilie treffen, ist Konstantin Ustinov-Reminskij gleich von der netten russischen Begrüßung des Maklers begeistert. Die beiden betreten noch optimistisch die Villa, doch schon der Eingang ist dem Kunden zu pompös: „Ich bin erst mal sprachlos.“ Der Russe steht unter Schock, denn das hatte er nicht erwartet. Als Marcel Remus ihn durch das Haus führt, bemerkt er: „Das hätte auch ein Russe bauen können.“ Der Makler versteht diese Aussage als Kompliment. Er ist davon überzeugt auf dem richtigen Weg zu sein. Der Inselmakler redet munter drauf los und merkt dabei gar nicht, dass sein Kunde auch gerne etwas zu der Immobilie sagen würde.

Als die beiden Männer in die schlichte Küche kommen, möchte Marcel Remus sich für diese entschuldigen und mit einem Wodka anstoßen. Das ist leider der falsche Weg, denn sein Kunde trinkt keinen Alkohol. Der Makler ist entsetzt: „Was sind Sie denn für ein Russe?“ Endlich macht der Unternehmer reinen Tisch und erklärt, dass die Küche seiner Meinung nach noch der schönste Raum sei. Der völlig irritierte Marcel Remus fällt ihm einfach ins Wort. Er will ihm unbedingt die Terrasse zeigen, weil er glaubt, ihn immer noch zu überzeugen zu müssen. Doch Konstantin Ustinov-Reminskij erklärt draußen noch einmal, dass die Villa ihm zu protzig sei. Er lässt sich jedoch gerne auf eine zweite Besichtigung ein.

Entspricht die zweite Immobilie den Vorstellungen des Kunden?

In der zweiten Villa angekommen, scheint Marcel Remus seine Lektion gelernt zu haben. Die Russenklischees sind vom Tisch und der Makler präsentiert eine schicke, aber eindeutig schlichtere Immobilie. Der Kunde ist begeistert und das nicht nur, weil in der Nachbarschaft viele seiner Freunde wohnen. Ihm gefallen das Wohnzimmer und die Küche wesentlich besser. Außerdem ist er sehr beeindruckt von Marcel Remus, der sich sehr für die Meinung des deutsch-russischen Unternehmers interessiert. Der hat nämlich eingesehen, dass er einen Fehler gemacht hat und man sich auf den Kunden richtig einlassen muss: „Langsam vervollständigt sich mein Kundenbild.“

Leider kommt in dieser friedlichen Stimmung plötzlich doch noch Kritik auf: Es gibt zu viele Schlafzimmer für den allein lebenden Kunden. Der Inselmakler hofft, dass der Außenbereich alles retten kann. Konstantin Ustinov-Reminskij muss ihn jedoch enttäuschen: „Das Haus nehme ich nicht.“ Aber er wünscht sich, dass Marcel Remus ihm eine Villa in dieser Gegend sucht. Seine Jachten liegen nämlich in dem Hafen, der quasi vor der Tür ist. Trotz der Enttäuschung keine Villa gefunden zu haben, lädt Konstantin Ustinov-Reminskij seinen Makler noch auf einen Drink ein.

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