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Maßregeln mit der Wasserflasche

Das Training mit Anton

Terrier Anton hatte es auf Baby Ben abgesehen und stelle somit eine große Gefahr für den Kleinen dar! Hundeprofi Martin Rütter erkannte, dass Anton bei den Hühnern und Baby Ben das gleiche aggressive Jagdverhalten zeigte. Anton musste lernen: Es wird unangenehm für ihn, sobald er sich aggressiv den Hühnern oder dem Baby nähert. Dazu wurde er von Martin mit der Wasserflasche gemaßregelt. Jagte er die Hühner im Garten, wurde er kurz nass gespritzt.

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Die Lernerfahrung für Anton, es passiert etwas Unangenehmes , sobald er sich aggressiv verhält, konnte beim Training am Kinderwagen gut verwendet werden. Sprang der Terrier auf den leeren Kinderwagen, um an Baby Ben zu gelangen, wurde er wieder kurz nass gespritzt.

Niemals mit dem Baby alleine lassen!

Dennoch sollte Anton niemals unbeaufsichtigt mit Baby Ben alleine gelassen werden, denn niemand kann wirklich einschätzen, ob er nicht doch rückfällig wird und das Baby als Jagdbeute betrachtet.

Wichtig für das Training mit der Wasserflasche ist der Hinweis, dass es sich hierbei keinesfalls um eine völlig harmlose Trainingsmethode handelt. Aus körperlicher Sicht für den Hund schon, aber es besteht die Gefahr von Generalisierungen. Für Anton hätte dies bedeuten können: gehe ich in den Garten, passiert immer etwas Unangenehmes. Diese falsche Lernverknüpfung hätte in Anton bewirken können, dass er grundsätzlich verängstigt ist oder gar nicht mehr in den Garten gehen möchte. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Maßregeln mit der Wasserflasche dosiert zu vollziehen und immer wieder zu kontrollieren, wie es dem Hund damit geht.