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Mein himmlisches Hotel: Färben, Wedeln, Blasen und Lustkiller in der Spreewälderin

Den Hoteliers wird diesmal einiges an Feingefühl abverlangt

Uwe Pfeiffer ist Gastgeber Nummer drei im Hotelwettstreitt von "Mein himmlisches Hotel" im Spreewald. Er begrüßt seine Mitstreiter in seinem Hotel "Zur Spreewälderin". Nach dreißig Jahren in Berlin, wo der gelernte Schlosser unter anderem Jura studiert und auch ein Café betrieben hat, zog es Uwe aufs Land. Hier hat er sich den Traum vom eigenen Hotel verwirklicht. Zwar war Mutter Margarete zunächst ein wenig geschockt von dieser Idee, "das ist doch der Wahnsinn, was er hier macht". Aber jetzt unterstützt Margarete ihren Sohn tatkräftig.

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Die heutige Freizeitaktivität ist auch für eingefleischte "Mein himmlisches Hotel"-Fans eine Neuheit. Gastgeber Uwe und Mutter Margarete planen eine spektakuläre Aktion im Museumsdorf Glashütte in Golßen. Dort prüfen die Teilnehmer ihr Talent in der komplizierten Herstellung von gläsernen Durstkugeln für heimische Blumentöpfe. "Glas erhitzen, Färben, Wedeln, Blasen", das ist das Geheimnis. Welcher Gasthotelier schlägt sich bei dieser Aufgabe am besten? Die Damen halten sich dabei aber zurück und überlassen den Herren der Schöpfung das kreative Wagnis mit der Glasmacher-Pfeife. Profi Patrick bewertet die Ergebnisse der Gäste. Wer unter dem Druck des Wettbewerbs und dem freudigen Jubel der Umstehenden das professionellste Erzeugnis abliefert, gewinnt. Für die Sieger verspricht Gastgeber Uwe auch einen kleinen Preis.

Zurück zum Hotel: Wer eine Übernachtung in der Spreewälderin buchr, der bekommt auch Spreewald, erklärt Uwe. Der Gast "soll bemerken, dass er hier im Spreewald ist", findet Uwe, "er sieht die gekreuzten Schlangenköpfe, sieht das Interieur", der ursprüngliche und ländliche Stil des Hauses sei gewollt, denn "es ist alles so gehalten wie man früher mal gewohnt hat", so der stolze Hotelier. Na, ob das rustikale Ambiente auch bei den Gästen für Begeisterung sorgt?

"Lustkiller" im Bungalow

Beim gemeinsamen Abendessen stellen sich Gastgeber Uwe und Margarete den ersten Eindrücken zu ihrer Spreewälderin. Was ist den Gästen aufgefallen? Welche Anmerkungen und Tipps haben sie? Dirk macht sich Gedanken zum Konzept des Hauses, "als Spreewälderin, sollte auch Spreewälder drin sein", findet der ehemalige Radprofi, bezieht sich dabei aber eher auf das Restaurant, denn dort wird Minestrone angeboten, seiner Meinung nach sollte es besser Spreewälder Gemüsesuppe heißen.

Die Gäste sind in verschiedenen Bungalows untergebracht. Antje und Lutz ist in ihrem Reich etwas Feuerrotes ins Auge gesprungen. Denn sobald sich die beiden ins Bett legen fällt ihr Blick auf den Feuerlöscher, ein wahrer "Lustkiller" finden die beiden. Uwe erklärt, dass in jedem Bungalow ein eigenes Exemplar vorhanden sein muss, daran lässt sich nichts ändern. Der Hinweis auf das auffällige Nicht-Raucher-Schild wird hingegen dankend angenommen. Insgesamt werden die rustikal eingerichteten Zimmer in den Bungalows positiv bewertet, zur großen Freude der Gastgeber. Bleibt zu hoffen, dass die restliche Punktevergabe ebenso positiv ausfällt.

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"Charmant und detailgetreu"
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Historischer Bahnhof Gadebusch in der Bewertung

"Charmant und detailgetreu"