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Mein himmlisches Hotel: Fremdenzimmer mit Eichhörnchendecke

Skepsis bei Thomas
Skepsis bei Thomas Was bitte ist ein "Fremdenzimmer"? 00:01:59
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Wie wohl fühlen sich Carina, Thomas und Matthias im "Moselblick"?

Was gibt es schöneres als einen „Moselblick“? Natürlich kaum etwas, weswegen „Mein himmlisches Hotel“-Wettstreiterin Tatjana ihrem Hotel diesen malerisch klingenden Namen verpasst hat. Doch Moment mal, schon die Fassade in schreiendem Orange verhagelt Konkurrent Thomas den idyllischen Eindruck des Hotels, das er und seine Mitstreiter Carina und Matthias kritisch begutachten sollen. „Draußen steht dran: Fremdenzimmer“, lässt Thomas Hotelier Tatjana wissen, dass seinen Adleraugen nichts entgeht. „Das Wort Fremdenzimmer assoziiert fremd, also: nicht willkommen.“ Dabei hat sich die traditionelle Tatjana, deren altmodisch angehauchte Einrichtung auch vor mit Eichhörnchen bedruckter Bettwäsche nicht zurückschreckt, doch nur an die regionalen Gepflogenheiten angepasst: „Viele Pensionen hier an der Mosel sagen ‚Fremdenzimmer‘ und ich bin wie ein kleines Kind, habe es nachgemacht. Dieser Fehler liegt an meiner Unerfahrenheit.“

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Thomas skeptisch
Thomas wundert sich über das Wort "Fremdenzimmer". © VOX

Zank unter Mädels?

Die von Thomas als Fauxpas aufgefasste Wortwahl mag mit einem Mangel an Erfahrung begründbar sein, der in Sachen Reinlichkeit nicht den Ansprüchen von Konkurrentin Carina genügende Zustand der Zimmer hingegen mit einem Mangel an Zeit. „Ich glaub‘ einfach, du hast keine Zeit gehabt, dir das Zimmer vorher anzugucken“, mutmaßt Carina. „Im Bad warst du nie im Leben. Ich möchte keinen Zickenterror. Die Toilettenhalterung ist einfach locker, war nicht sauber.“ Was der adrett gekleidete Brillenträger Thomas zu diesem Sauberkeits-Scharmützel der Ladys wohl zu sagen hat? „Kann so’n Mädelding sein“, kramt er Geschlechterklischees aus der Rhetorik-Schublade hervor. Mag vielleicht auch einfach daran liegen, dass Tatjana zuvor nachdrücklich betont hatte, wie wichtig ihr Reinlichkeit sei. Vorstellen kann sich auch Kandidat Matthias, dass Carina „die Stühle wieder geraderücken will“, nachdem Tatjana in Carinas Hotel Zahnpastaflecken und fleckige Handtücher bemängelt hatte. Sei’s drum, denn das Hotel mit dem „Moselblick“ – der von Thomas‘ Zimmer aus allerdings eher ein Weinbergblick ist – hat ja durchaus auch seinen antiquierten Charme. So gibt es einen eigenen Hauswinzer, der so oft vorbeischaut, dass er schon seine Lesebrille im Hotel deponiert hat und dort jeden Tag seine Cola trinkt. Zudem bietet das Hotel eine flotte Bierseilbahn und künftig noch ein ganz besonderes Highlight, wie Tatjana von ihrer Vision berichtet: Zwischen den Bäumen will sie einen Barfußpfad anlegen.“

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"Charmant und detailgetreu"
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Historischer Bahnhof Gadebusch in der Bewertung

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