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Mein himmlisches Hotel: "Gitzenweiler Hof"

Harte Worte für die Gastgeberin
Harte Worte für die Gastgeberin Rando: "Ich fühle mich wie in einem Schrebergarten!" 00:04:55
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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Am zweiten Tag der Outdoor-Woche von „Mein himmlisches Hotel“ geht’s für die Hoteliers runter an den schönen Bodensee. Hier steht der 5-Sterne-Campingpark „Gitzenweiler Hof“ von Heidrun.

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Mein himmlisches Hotel: "Gitzenweiler Hof"
Heidrun (Foto: VOX)

Wo fünf Sterne draufstehen, muss natürlich Luxus drin sein. Also ist Camping hier nicht nur gleich Camping, erklärt die Chefin: „Das ist ‚Glamping‘ also ‚glamourous Camping‘”. Seit 2015 können die Gäste hier in schick designten, mobilen Bungalows unterkommen. In der Doppelbelegung mit Frühstück muss man dafür 160 Euro auf den Tisch legen. Alternativ ist aber natürlich auch ‚stinknormales‘ Camping möglich. Das Konzept scheint jedenfalls gut anzukommen, wenn man bedenkt, dass jährlich rund 150.000 Gäste in Heidruns XXL-Campingpark pilgern.

Die Quereinsteigerin gibt zu, dass sie als Chefin nicht immer auf Kuschelkurs ist: „Ich glaube, ich bin hier die Fieseste, ich sehe alles. Wenn du 20 Jahre nur kontrollierst, sei es die Putzfrau, den Grasschneider oder die Dame an der Rezeption – dann hast du einfach hohe Ansprüche“. Kontrollieren musste Heidrun nämlich schon immer viel: „Ja, ich hab mal was Ordentliches gelernt. Und jetzt mache ich Camping.“ Von der Steuerfachgehilfin zur Park-Chefin, so kann’s gehen …

Harald: „Das sind für mich keine fünf Sterne!“

Nachdem die Kollegen sich beim Stand-Up-Paddling völlig ausgepowert haben, treffen sie sich zum gemeinsamen Abendessen. Wie üblich äußern sie hier ihre ersten Eindrücke. Chefkritiker und Prüfer des deutschen Tourismusverbandes Harald prescht vor: „Ich habe jetzt meine Wohneinheit unter den fünf Sternen gesehen und dafür gibt’s keine fünf“. „Wieso?“, fragt Heidrun entsetzt. „Es ist definitiv so, dass wir die Kriterien für einen 5-Sterne-Campingpark erfüllen“ – „Fünf Sterne heißt, dass es zum Beispiel einen Ganzkörperspiegel oder eine Spülmaschine gibt“, weiß Harald. „Nein, dann hast du wohl die falschen Kriterien im Kopf“, meckert Heidrun zurück. „Harald kommt mir heute so vor, als ob er mich heute teeren und federn will“. Die Vermutung liegt nahe, weil Haralds Liste scheinbar gar nicht mehr aufhört. Neben dem happigen Preis kritisiert der Heuhof-Besitzer auch noch das gesamte Konzept: „Outdoor ist für mich ein bisschen mehr Holz und ein bisschen mehr Natur“.

Rando und sein Bruder Thomas sind da ganz bei Harald. „Ich fühle mich hier wie im Schrebergarten. Eine Hütte steht direkt neben der anderen. Das ist zwar bei uns auch so, aber wenn du bei uns rausgehst, dann bist du in der Natur. Hier sehe ich diesen ‚Natur-Effekt‘ nicht“ – „Also eine Gartenzwerg-Kolonie sind wir ganz sicher nicht. Das hat mich schon schwer getroffen“, ärgert sich Heidrun. „Also ich würde sagen: Thema verfehlt! Setzen, Sechs“, nickt Thomas.

Harter Tobak für die selbstbewusste Gastgeberin. Wie sich die Kritik am Ende in der Bewertung niederschlägt, zeigt die zweite Folge der Outdoor-Woche von „Mein himmlisches Hotel“ bei VOX.

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