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Mein himmlisches Hotel: "Hotel Villa Anna"

Die Hoteliers hören sich die Kritikpunkte an
Marco: „Das kam schon ein bisschen kleinkariert rüber“

Endstation: Wartburgstadt

Die vierten Gastgeber der Woche sind Philipp und seine Mutter Natascha vom „Boutiquehotel garni Villa Anna“. Die 4-Sterne-Villa steht im Herzen von Eisenach. Hier, wo schon Martin Luther sich ganz wohl gefühlt haben soll, dürfen die Hotelprofis also den letzten Wettkampftag der Woche von „Mein himmlisches Hotel“ verbringen.

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Im Gegensatz zur jahrhundertealten Wartburg wurde die Gründerzeit-Villa nicht so gut in Schuss gehalten – bis die Inhaberin Natascha samt Familie sich ihrer angenommen hat. „Bei der Renovierung sind uns aus den Zimmern die Wanzen entgegen gekommen“, erzählt Natascha. „Die gingen direkt zur Stasi. Wir haben auch von Handwerkern erfahren, dass man das Haus früher ‚Die Rote Pension‘ genannt hat“. Nachdem die Stasi-Sache geklärt war, ging es dann ans Eingemachte: Die 15 Zimmer haben eine Generalüberholung bekommen und strahlen jetzt im „modern klassischen“-Stil, wie die Chefin es sagen würde.

Abgehört werden die Gäste hier natürlich nicht mehr, ganz im Gegenteil: „Ich möchte gern, dass die Gäste, die zu uns kommen, ein liebenswertes Zuhause unterwegs haben. Und sich einfach sehr wohl fühlen durch einen individuellen, persönlichen und ehrlichen Service“, erklärt die Chefin. Ursprünglich war Natascha übrigens bei einer großen deutschen Fluggesellschaft. „Da habe ich auch meine Liebe für Hotels entdeckt und für mich war klar, dass ich in dieser Branche bleiben will!“, strahlt sie. „Ich glaube, das ist ihr kleines Baby hier!“, meint Philipp, der seine Frau Mama im Wettstreit um die 3.000 Euro Preisgeld begleitet. Er kümmert sich um den Internetauftritt des Hotels und sonst: „Bin ich halt der Sohn von der Natascha“, erklärt er. Nun denn …

Kerstin und das Haar in der Suppe

Die Anforderungen an das zweite Mutter-Sohn-Gespann der Woche sind hoch – das haben die Hotelprofis schon bei ihrer Ankunft angekündigt. Dass der Zimmercheck entsprechend hochkritisch ausgefallen ist, ist dann wohl keine Überraschung. Dass die sonst so zurückhaltende Kerstin aber zum Angriff bläst, ist dagegen schon eine. Vom Schminkspiegel ohne Vergrößerung, über die möglichen Spanner von gegenüber bis hin zur gefährdeten Glastür der Dusche – Die Gastgeberin vom zweiten Tag lässt nichts aus. „Das kam schon ein bisschen kleinkariert rüber“, findet Marco. Das war allerdings noch längst nicht alles. Auch der Ganzkörper-Spiegel, der tatsächlich hinter der Kofferablage angebracht ist (OH NEIN!!!), bekommt noch sein Fett weg. Das entschuldigt die Chefin mit Fehlern der Handwerker. „Dass der Perfektionistin Natascha mal was nicht gelingt, war überhaupt nicht abzusehen“, lacht sich Mathias ins Fäustchen. Der absolute Eklat folgt zum Schluss. „Als ich mein Kopfkissen hoch gehoben habe, war da so ein brauner Fleck!“, erklärt Kerstin. Entsetzen in den Augen der Kollegen. „Und unter dem Bettlaken liegen zwei schwarze Haare“, fährt sie fort. „Also, ich hab bei Mathias auch ein Haar gefunden und das hat mich nicht gejuckt. Wo gehobelt wird, fallen auch Späne!“, ärgert sich Kevin.

Ob die Kollegen hier noch auf einen grünen Zweig kommen, zeigt die vierte Folge der neuen Woche von „Mein himmlisches Hotel“ bei VOX.

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"Charmant und detailgetreu"
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Historischer Bahnhof Gadebusch in der Bewertung

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