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Mein himmlisches Hotel: Matthias kann sich nur langsam an sein neues Outfit gewöhnen

Hotelier Matthias ertwatet "Schlimmes" am Nachmittag
Hotelier Matthias ertwatet "Schlimmes" am Nachmittag Das Hotel "Alte Schule" wartet mit Geschichte auf 00:03:43
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Hotelier Matthias hat schon so eine Ahnung: "Ich erwarte Schlimmes"

"Mein himmlisches Hotel" ist in dieser Woche in Nordrhein-Westfalen unterwegs und an Tag 2 in Bad Berleburg. Hier betreiben Andreas Benkendorf und Silvia Köster ihr Hotel "Alte Schule". Passend zur Historizität der Hotel-Gebäude gestaltet das Paar auch seine Nachmittagsaktivität, die allerdings nicht bei jedem der Hoteliers gut anzukommen scheint.

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Hotelier Andreas ist wenig begeistert von der Nachmittagsaktivität
Hotelier Andreas ist wenig begeistert von der Nachmittagsaktivität

Silvia Köster und ihr Verlobter Andreas Benkendorf haben sich 2008 mehrere Häuser gekauft, die sie zu einem Hotel umfunktioniert haben. Eines der Hotels diente in früheren Zeiten als Schule, so dass sie daraus den Namen ihres Hotels ableiteten und es "Alte Schule" tauften. In der "Alten Schule" kümmert sich Silvia um alles Organisatorische, während ihr Partner Andreas mehr für die Ausführungen zuständig ist. Bei der Ausführung der Nachmittagsaktivität schließt sich Silvia aber natürlich mit an, denn beide Hoteliers sind sehr gespannt darauf, wie ihre Gäste auf diese reagieren werden.

Für die angereisten Hoteliers geht es samt Gastgeber in das örtliche Schloss, wo seit den 60er Jahren die dänische Prinzessin Benedikte mit ihrem Ehemann Richard zu Sayn-Berlenburg-Wittgenstein residiert. Im Schloss werden die Hoteliers hingegen von der im Rokoko-Stil gekleideten "Marie Esther Polyxena von Wurmbrand-Stuppach" empfangen, einer Gräfin des 18. Jahrhunderts, die damals selbst in diesem, von ihrem Mann erbauten Schloss lebte. Doch dieser Mix aus Geschichte, Kostüm und Sightseeing scheint Matthias nicht sehr zu zusagen: "Horror. Ich erwarte Schlimmes"

Marcus: "Matthias gibt einen Traum von einem Diener ab"

Mit seiner Ahnung soll er Recht behalten, denn der Punkt des Karnevals soll noch weiter ausgebaut werden: "Vielleicht habt ihr Lust, euch auch zu verkleiden und euch ein bisschen in die Zeit zu versetzen", schlägt die Gräfin vor. Matthias nimmt diesen Vorschlag resigniert hin: "Augen zu und durch." Also geht es für ihn und die anderen Hoteliers in die Gewänder und Perücken, die sie optisch zurück in das 18. Jahrhundert katapultieren. Mit seinem Drang, das vor ihm Liegende möglichst schnell hinter sich zu bringen, hinterlässt er jedoch einen völlig falschen Eindruck bei seinen Gastgebern. "Der war total begeistert", fehlinterpretiert Andreas Matthias' Eifer, das Kostüm über zu streifen.

Tatsächlich begeistert ist hingegen Hotelier Marcus. "Die Anderen, wenn man sieht, wie sie sich gerade umziehen, die Dekolletees eng geschnürt werden bei den Damen, Matthias gibt einen Traum von einem Diener ab in seinem Kostüm. Also da passt wirklich alles zusammen. Ich hab eine Gänsehaut", kommt Marcus aus dem Schwärmen schon nach dem Umziehen kaum noch raus. Und seine Begeisterung steigt mit der Zeit sogar noch weiter an: "Die Führung, die sie hier mit uns macht, die ist einmalig. Man erfährt Geschichten vom Schloss, von den Hausherren, schöne kleine Anekdoten. Ich fühl mich schon richtig wie im Mittelalter." Und auch Hotelier Matthias scheint mit der Situation allmählich warm zu werden: "Es geht langsam. Ich gewöhn mich langsam dran. War ein langer Weg, aber ich krieg's langsam hin."

Ob ihm die kollektive Tanzeinlage nun endgültig die Laune verhagelt? Möglicherweise entdeckt er aber auch seinen Spaß daran, jetzt wo er sich schon mal an die Kostümierung gewöhnt hat.

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