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Mein himmlisches Hotel: Veganer Raphael bekommt sein eigenes Buffet gerichtet

Hotelier Frederick weiß: "Der Veganer im Haus stellt natürlich eine kleine Herausforderung dar"

"Mein himmlisches Hotel" geht in dieser Woche internationale Wege. Am Bodensee treten nicht nur vier Hotels gegeneinander an, sondern mit deutschen und Schweizer Hoteliers auch zwei Nationen. Wer wird diesen internationalen Wettkampf für sich entscheiden können?

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Die Hoteliers Raphael und Urs bei "Mein himmlisches hOtel
Raphael ist von dem veganen Extra-Buffet begeistert

Die Woche startet auf der Schweizer Seite des Bodensees. In Ermatingen laden Marie-Anne und Andy Hofstettler die konkurrierenden Hoteliers in ihr Hotel "Ermatingerhof" ein. Das Ehepaar sind neu Gastronomen, die den Branchen-Wechsel aus dem Marketing in die Welt der Hotels gewagt haben., Hierzu haben sie den "Ermatingerhof" 2011 erworben und dessen Zimmer komplett renoviert. Auf Sterne verzichten die gebürtige Französin und ihr Ehemann bewusst, da sie die Erwartungen lieber niedrig halten möchten, um dann ihre Gäste mit den Annehmlichkeiten ihres Hauses positiv zu überraschen.

So haben sie die anderen Hoteliers nach einer Radtour zum See und einem kleinen Kanu-Rennen mit einem gegrillten Abendessen am Seeufer überrascht. Auch wenn das Abendessen so nicht in den Bereich der "haute cuisine" fällt, waren die Gäste der Hofstettlers doch sehr davon angetan. Insbesondere der Schweizer Kollege Raphael war entzückt, dass auf seine veganen Bedürfnisse bestens eingegangen wurde. Diese Bedürfnisse gilt es am nächsten Morgen selbstverständlich auch am Frühstücksbuffet zu erfüllen.

Frederick: "Das hat mich auch ein wenig irritiert"

Doch vor den Vegetarier und seinem Kollegen Urs stürmen die beiden deutschen Hoteliers Frédéric und Andreas nach einer spontanen Klavierstunde am hauseigenen Flügel, das Frühstücksbuffet.

Fredericks erstes Urteil: "Es passt zu einem Hotel Garni." Dann entdeckt er aber etwas, das ihn doch beeindruckt: "Was ich toll finde, ist hier das Bündner Fleisch. Da weißte schon, was das kostet, wenn man Bündner Fleisch einkauft." Als Andreas dann aber verdattert feststellt, dass der Joghurt neben der Wurst angerichtet wurde, räumt auch Frédéric ein: "Ja, die Joghurts sind bei der Wurst. Das hat mich jetzt auch ein wenig irritiert."

Veganer Frédéric braucht sich davon gar nicht irritieren lassen, denn diese tierischen Produkte sind ohnehin nichts für ihn. Umso mehr freut er sich über das kleine extra Buffet, welches ihm die Gastgeber angerichtet haben und lobt: "Also, was ich schön finde, ist, dass es nicht mit zu viel Imitaten gemacht wird, also jetzt nicht mit veganer Wurst und veganem Schinken."

Am Tisch angekommen möchte Gastgeberin Anne-Marie natürlich noch mal sichergehen, dass Raphael auch wirklich nichts vermisst hat: "Ich bin sehr gespannt auf dein Feedback auf unser Frühstücksbuffet!" Aber auch hier ist der Schweizer voll des Lobes: "Ja, ihr habt mir da ja ein separates Buffet gestellt. Das ist wunderbar. Wirklich konzentriert auf frische Produkte, schöne Früchte, eine gute Marmelade. Das ist eigentlich das, was ich sehen mag."

Klingt ganz so, als konnten die Schweizer Kollegen bei ihrem vegetarischen Konkurrenten einige Punkte mit ihrem Frühstück einfahren. Und das auch zu recht, wie Frederick findet, denn er weiß: "Der Veganer im Haus stellt natürlich eine kleine Herausforderung dar, für jeden Hotelier. Beim Frühstück halte ich es für eine der größten Herausforderungen." Dann sollte Frédéric sich auf diese Herausforderung schon mal einstellen, denn er ist Gastgeber Nummer zwei der aktuellen Woche. Doch zunächst haben er und die anderen Hoteliers natürlich noch den Aufenthalt bei Andy und Marie-Anne zu bewerten.

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"Charmant und detailgetreu"
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Historischer Bahnhof Gadebusch in der Bewertung

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