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Mein himmlisches Hotel: Wer wird denn da von "Hobbyhoteliers" sprechen?

Das Hotel Dolce Vita ist "kinderfrei"

Am dritten Tag im Hotelwettstreit der jungen Wilden bei "Mein himmlisches Hotel" sind Rebecca und Thomas Pinter die Gastgeber und begrüßen ihre Mitstreiter im Hotel Dolce Vita in Bodenmais. Das junge Paar hat sich für den Quereinstieg ins Hotelbusiness entschieden, um ihre gemeinsamen Kinder aufwachsen zu sehen. Das allerdings können ihre Konkurrenten gar nicht nachvollziehen und befürchten, dass Thomas und Rebecca die Hotellerie und Gastronomie unterschätzen, denn "eigentlich hast du gerade da wenig Zeit", betont Sascha.

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Beim Abendessen fällt den Gasthoteliers auf, dass Rebecca und Thomas doch ein wenig nervös wirken. Denn scheinbar läuft es im Service noch nicht ganz so rund, obwohl sogar Rebeccas Vater persönlich den frisch geschossenen Hirsch serviert. "Beim Service fehlt ein bisschen die Erfahrung", mutmaßen Sascha und Marco. Jasmin fand es sei "ein wenig unglücklich gelaufen" beim Abendessen.

Das junge Ehepaar hält sich bei dem Konzept ihres Hotels, das sie vor wenigen Jahren übernommen haben, an das des Vorbesitzers. Das bedeutet, sie führen ihr Haus als "kinderfreies" Hotel. Das allerdings können die Gasthoteliers nicht nachvollziehen, schließlich haben Rebecca und Thomas selbst zwei Kinder. "Wenn ich ein kinderfreies Hotel buche und dann euch mit dem Baby an der Rezeption sehe, widerspricht sich das ja", hakt Beatrice nach. Dem stimmen auch die anderen Hoteliers zu.

Rebecca und Thomas halten dagegen und erklären ihr Konzept so, dass ihr Haus ein Romantik-Hotel ist und sich an Paare und Eltern richtet, die etwas ohne ihre Kinder unternehmen möchten. Schließlich bekommt das junge Paar sehr viel positives Feedback für ihr kinderfreies Konzept. "Es heißt ja auch nicht kinderfeindlich", stellt Thomas klar. Es gebe genug Gäste, die einfach ein bisschen Abstand von herumtobenden Kindern haben möchten, so der Quereinsteiger.

Kreative Zimmergestaltung

Gerade die gelernte Hotelfachfrau Jasmin hat ein wenig Bedenken, was die Führung des kleinen Hotels von Rebecca und Thomas angeht, schließlich seien vier Tage Leerstand aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht optimal, "es sei denn man kann sich den Luxus leisten, wenn man als Hobbyhotelier agieren möchte", sagt Jasmin.

Allerdings ist gerade die Zimmergestaltung sehr kreativ und dennoch sparsam gewählt, wie Thomas erklärt: "Wir schauen uns vorher das Badezimmer an, weil ja die Fliesen sehr alt sind und wir die nicht rausreißen wollten. Wie sind die Farben, wie sind die Kacheln und dann wird eben das Thema gefunden." Dafür gibt's von Bea und Gerrit ein dickes Lob, "gut gelöst!"

Wie es den Gästen im Dolce Vita gefallen hat, erfahren Thomas und Rebecca erst am Final-Tag.

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"Charmant und detailgetreu"
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