Mein Kind, dein Kind: Arsenia hält wenig von Carstens Belohnungssystem

Carsten achtet genau auf das Verhalten seiner Kinder
Carsten achtet genau auf das Verhalten seiner Kinder Arsenia findet das Belohnungssystem nicht sinnvoll 00:04:50
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"Es gibt Sachen im Leben, die man einfach machen muss."

"Mein Kind, dein Kind – Wie erziehst du denn?" in Berlin. Hier vergleichen die 31-jährige Arsenia und der 48-jährige Carsten ihre Erziehungsmethoden. Beide haben sechsjährige Töchter, doch die Erziehung unterscheidet sich wesentlich.

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Mein Kind, dein Kind, Carsten und Arsenia
Arsenia und Carsten vergleichen ihre Erziehungsmethoden. © VOX

Vater Carsten fordert von seinen Kindern Gehorsamkeit, auch beim gemeinsamen Abendessen. Das Zusammensein ist den Eltern heilig und achten auch auf die Tischmanieren. Insgesamt gilt für Carstens Kinder, wer sich ordentlich benimmt, bekommt dann auch eine Belohnung. Jeden Abend bespricht die Familie, wie sich die Kinder über den Tag verhalten haben, ob sie artig und brav waren oder ob es doch einmal Schwierigkeiten gab. Dabei sprechen sich Mama und Papa ab. War alles in Ordnung bekommt jedes Kind einen Sticker für den Monatskalender. Sind genug Sticker gesammelt, steht als Belohnung ein Familienausflug an. Bei "Mein Kind, dein Kind – Wie erziehst du denn?" ist sich Vater Carsten sicher, er hat sein Ziel erreicht, "wenn die Kinder jeden Tag brav sind und jeden Tag ihren 'Klebi' haben, dann habe ich erreicht, was ich möchte." Der 48-Jährige ist der Meinung, dass sein Belohnungssystem effektiver ist, als Arsenias Bestrafungssystem.

"Mein Kind, dein Kind"-Kandidatin Arsenia ist nicht überzeugt von Carstens Belohnungssytsem. Sie ist der Meinung die Kinder würden sich dann nur gut und brav verhalten, damit sie belohnt werden. "Es gibt Sachen im Leben, die man einfach machen muss." Die 31-Jährige hingegen bestraft ihre Tochter, wenn sie etwas falsch macht, damit das Kind seine Fehler erkennt.