Mein Kind, dein Kind: Bei Pflegevater Yves gibt es zu viel Süßigkeiten

Süßigkeiten gegen Untergewicht?
Süßigkeiten gegen Untergewicht? Christine: "Das finde ich absurd" 00:05:03
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Christine: "Zucker ist schon genug in allen Nahrungsmitteln drin"

Mutter Christine besucht Pflegevater Yves und seinen achtjährigen Sohn, um einen Einblick in dessen Erziehung zu bekommen. Obwohl Yves sagt, er erziehe streng und mit festen Regeln, zeigt sich der Alltag für Christine ganz anders.

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Mein Kind, dein Kind - Wie erziehst du denn: Bei Yves darf Sohn Angelo naschen wann und soviel er mag.
Bei Yves darf Sohn Angelo naschen wann und soviel er mag. © VOX

Bei "Mein Kind, dein Kind – Wie erziehst du denn?" ist Mutter Christine zu Gast bei Pflegevater Yves. Sofort nach ihrer Ankunft erklärt er ihr, dass Angelo die Krankheit ADHS hat, aber er ihm heute noch keine Medikamente gegeben hat. Er möchte, dass Christine mitbekommt, wie sich der Junge im Laufe des Tages verändert. Christine ist da skeptisch: "So wie ich Angelo wahrnehme, habe ich nicht den Eindruck, dass das besonders auffällig ist. Ich glaube, dass es nicht gut fürs Kind ist mit Medikamenten ruhig gestellt zu werden."

Ein weiterer Kritikpunkt ist für Christina der Umgang mit Süßigkeiten. Yves achtjähriger Sohn möchte gerne etwas Süßes. Obwohl Yves das ablehnt, bedient sich der Kleine kurzerhand selbst am Küchenschrank. Yves erklärt Christina, dass es eine Stunde vor den Mahlzeiten nichts gibt. In der übrigen Zeit darf sich Angelo allerdings jederzeit eigenständig bedienen und so viel naschen, wie er mag. Christine findet das nicht gut, aber Yves rechtfertig das: "Wir haben das Problem, dass Angelo durch das ADHS-Medikament untergewichtig ist. Er muss ja irgendwie zunehmen und deshalb haben wir diese Lösung gefunden." Für Christine ist das nicht nachvollziehbar: "Das der Süßigkeitenkonsum wichtig ist, weil Angelo Untergewicht hat, finde ich völlig absurd. Da geht es doch eher darum, ihn mit gesunder und kalorienreicher Ernährung dazu zu bringen, etwas an Gewicht zuzulegen."