Mein Kind, dein Kind: Jennifer empfindet Allas Belohnungen als Erpressung

Jennifer: "Das ist schon Erpressung!"
Jennifer: "Das ist schon Erpressung!" Allas Tochter bekommt Belohnungen für Hilfe beim Aufräumen 00:00:40
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Die ängstliche Mama Jennifer trifft auf die liberale Alla

Bei "Mein Kind, dein Kind – Wie erziehst du denn?" geht es zum Erziehungsvergleich nach Witten und Karlsruhe, wo die beiden Mütter Jennifer und Alle eine jeweils achtjährige Tochter großziehen. Für die 28-jährige Jennifer aus Witten kann es in der Kindererziehung nicht vorsichtig genug zugehen. Die verheiratete Tankstellenmitarbeiterin ist sehr ängstlich und traut ihrer achtjährigen Tochter Melina allgemein wenig zu. Neben dem alltäglichen Zähneputzen, welches die "Mein Kind, dein Kind"-Mama noch bei Melina durchführt, hält sie das Kind auch noch zu klein dafür, um in der Küche mitzuhelfen. "Fürs Essen kochen bin ich zuständig", erklärt sie rigoros. "Wenn sie mal älter ist und dann Lust hat, kann sie das gerne machen."

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Eigenverantwortung ist für Alla besonders wichtig

"Mein Kind, dein Kind"-Mama Alla aus Karlsruhe empfindet dieses übermütterliche Verhalten als falsch, denn Melina "ist doch kein Kleinkind mehr." Die 39-jährige selbst erzieht ihre Tochter Maria wesentlich liberaler und zur Selbstständigkeit. Neben einfachen Aufgaben beim Kochen darf die Schülerin bereits alleine zur Schule gehen, da das laut Alla auch die Eigenverantwortung ihres Kindes schult. Deshalb ist es für sie auch selbstverständlich, dass Maria auch freien und unbegrenzten Zugang zu elektronischen Medien hat.

Jennifers Tochter Melina besitzt zwar einen eigenen Fernseher, diesen darf die Achtjährige aber nur eine Stunde täglich nutzen. "Kinder mit Medien ruhigzustellen, finde ich ganz schlimm", schimpft die "Mein Kind, dein Kind"-Kandidatin. Was ihr an Allas Erziehung außerdem stinkt, ist, dass Alla Marias Hilfe im Haushalt mit Belohnungen honoriert. "Das ist Erpressung", kommentiert sie streng. "Wenn sie nicht aufräumen will, dann soll sie es auch nicht machen. Nicht nur, weil sie dafür Geld bekommt."