Mein Kind, dein Kind: Kyras Sohn bekommt den Nachtisch vor dem Essen

Claudia: "Ich bin erschrocken"
Claudia: "Ich bin erschrocken" Schoko-Pudding vor dem Essen 00:09:39
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Claudia: "Ist doch logisch, dass der danach keinen Hunger mehr hat"

Mutter Claudia ist zum Gegenbesuch bei Kyra und ihrem zweijährigen Sohn Bennet eingetroffen und ist gespannt, welchen Eindruck sie von dem Mutter-Kind-Gespann gewinnt. Sie selbst hatte von Kyra einen inkonsequenten Erziehungsstil bescheinigt bekommen. Jetzt hat sie die Chance den Erziehungsstil ihrer Gastgeberin zu überprüfen und entdeckt auch gleich einige Erziehungsdefizite.

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Mein Kind, dein Kind - Wie erziehst du denn? Mutter Kyras Sohn Bennet darf seinen Nachtisch schon vor dem Essen verputzen
Kyras Sohn Bennet darf seinen Nachtisch schon vor dem Essen verputzen © VOX

Bei "Mein Kind, dein Kind- Wie erziehst du denn?" ist die berufstätige Mutter Claudia zuhause bei der 31-jährigen Kyra um ihr einen Tag lang bei der Erziehung über die Schulter zu schauen. Kyra machte bei ihrem Besuch einen durchsetzungsstarken Eindruck auf Claudia. Doch jetzt erkennt sie, dass auch Kyra ihren Sohn nicht im Griff hat und einen fatalen Erziehungsfehler macht. Vor dem eigentlichen Abendessen darf sich der kleine Bennet nämlich etwas Süßes aussuchen. Er entscheidet sich für einen Schoko-Pudding. Claudia: "Ich bin erschrocken, dass der Bennet vor der eigentlichen Mahlzeit einen Pudding essen soll. Da geht ja der Zucker sofort ins Blut. Ist doch logisch, dass er danach keinen Hunger mehr hat." Doch Kyra ist der Meinung, dass Bennets Appetit durch die Süßspeise sogar noch angeregt wird.

Als der Zweijährige dann das eigentliche Hauptgericht vorgesetzt bekommt, beginnt er mit dem Essen zu spielen, wirft das Besteck auf den Boden und beginnt dann zu weinen. Claudia fragt neugierig nach, was passiert, wenn er jetzt partout nichts essen will. Die Antwort der konsequenten Kyra ist überraschend: "Wenn er jetzt nichts isst, dann isst er eben nicht." "Mein Kind, dein Kind"-Mutter Claudia ist erstaunt, wie sehr Bennet sein Handeln selbst bestimmen darf.

Der kleine Bennet hat seine Eltern doch im Griff

Auch das Zubettbringen von Bennet wird für seine Eltern zum Kraftakt. Da der kleine Mann sein Abendbrot nicht gegessen hat, gibt es auch keine Gute-Nacht-Geschichte. Da passt dem Zweijährigen gar nicht und er wehrt sich mit Händen und Füßen gegen das Umziehen und Windelwechseln. Mutter Kyra und Vater Steffen schaffen es dann nur mit vereinten Kräften den Sohn ins Bett zu bekommen. Claudia ist ziemlich erstaunt darüber, dass Bennet seine Eltern eher im Griff hat als umgekehrt. Die Vergleichsmutter kann keine Struktur bei Kyra und ihrem Mann Steffen erkennen: "Es gibt bei den beiden keinen dominanten Part. Also, Konsequenz gibt es in dieser Familie auch nicht. Da ist nichts, das ich für meine Erziehung mitnehmen könnte."