Mein Kind, dein Kind: Mutter Bettina erzieht nach drei klaren Ansätzen

Perfekte Erziehung durch Fachliteratur?
Perfekte Erziehung durch Fachliteratur? Melanie: "Das hört sich interessant an" 00:04:33
00:00 | 00:04:33

Bettina überlässt nichts dem Zufall

Die 32-jährige Melanie ist zu Besuch bei der ebenfalls 32-jährigen Bettina, um ihr bei "Mein Kind, dein Kind – Wie erziehst du denn?" einen Tag lang über die Schulter zu schauen. Während Mama Melanie sich bei der Erziehung ganz auf ihr Bauchgefühl verlässt, überlässt Bettina bei diesem Thema nichts dem Zufall.

- Anzeige -
Mein Kind, dein Kind - Wie erziehst du denn? Mutter Bettina erzieht ihren Sohn Mattis bedürfnisorientiert, konsequent und liebevoll
Bettina erzieht ihren Sohn Mattis bedürfnisorientiert, konsequent und liebevoll © VOX

Melanie ist zu Gast bei Bettina, um bei dieser in Sachen Erziehung einen Tag Mäuschen zu spielen. Sie ist erstaunt, wie anders Bettina mit vielen Situationen umgeht. Außerdem erfährt sie von ihr, dass sie und ihr Mann immer an einem Strang ziehen. "Mein Mann und ich unterhalten uns viel darüber, wie wir in einer Situation reagieren wollen", erklärt Bettina. Für Melanie ist diese Art der Absprachen gar nicht denkbar, da sie in der Woche alleine mit ihrer Tochter ist. Bettina dagegen hat ein ganz klares Konzept, dass sie auch konsequent verfolgt. "Wir erziehen nach drei Ansätzen: Erstens bedürfnisorientiert. Also nicht, was will mein Kind, sondern was braucht mein Kind. Dann sind wir sehr, sehr konsequent und als drittes halten wir uns an ein Buch mit einem besonderen Erziehungskonzept.

Bettina erklärt Melanie, dass in diesem Buch beschrieben steht, dass es fünf verschiedene Arten gibt einen Menschen anzusprechen, damit dieser sich geliebt fühlt und das versuchen sie natürlich auch bei Söhnchen Mattis. Melanie ist von dieser durchstrukturierten Erziehung etwas irritiert: "Ich hab' noch nie Fachliteratur dazu gelesen. Ich erzieh' aus dem Bauch heraus und mach' es einfach so, wie ich es für richtig halte." Doch ganz gegen diese Art der Ansprache sperren, möchte sie sich dann auch nicht: "Ich werde mir das Buch jeden Fall zuhause mal anschauen."