Mein Kind, dein Kind: Mutter Christiane ist von Luans Hobby entsetzt

Christiane: "Ich finde das abartig"
Christiane: "Ich finde das abartig" Luan liebt den Kampfsport 00:00:45
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Für Yvonnes Sohn ist Kampfsport sehr wichtig

Bei "Mein Kind, dein Kind – Wie erziehst du denn" schauen sich die 45-jährige Christiane und die 27-jährige Yvonne gegenseitig einen Tag bei der Erziehung ihrer jeweils achtjährigen Kinder zu. Während Christiane locker und aus dem Bauch heraus erzieht, ist Yvonne streng und bestraft ihren Sohn, sobald er nicht funktioniert.

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Mein Kind, dein Kind - Wie erziehst du denn? Yvonnes achtjähriger Sohn spielt Kampfsportspiele an der Videokonsole
Für Yvonnes achtjährigen Sohn spielt Kampfsport eine große Rolle © VOX

Yvonnes Sohn macht fünf Mal in der Woche Kampfsport und wartet bereits jetzt darauf, dass er 14 Jahre alt wird, um endlich bestimmte Kampftechniken anwenden zu dürfen. Dass ihr Sohn so diszipliniert auf ein Ziel hinarbeitet, macht Mutter Yvonne sehr stolz. Christiane kann nicht glauben, was sie da erfährt: "Ich finde das abstoßend, wenn ein achtjähriger Junge darauf wartet, endlich jemanden zusammenschlagen zu können." Auch in seiner restlichen Freizeit ist Kampfsport für den Achtjährigen ein Thema. Dann zockt er nämlich an seiner Spielekonsole. Die eigentlich tolerante Mutter Christiane ist zunehmend entsetzt, als sie Luan dabei beobachtet: "Ist das nicht ein bisschen brutal, wie er den da zusammenschlägt", fragt sie Luan. "Das ist cool", lautet dessen knappe und einzige Antwort.

Bei Christiane sieht der Alltag völlig anders aus. Sie ist gegen Druck und Kontrolle und Strafen spricht sie nicht aus. Ihr ist es wichtig, dass Ihre achtjährige Tochter Emily Freiraum und Spaß hat an dem, was sie tut, und dass ihre Kreativität und Fantasie gefördert werden. Äußerlichkeiten stehen bei ihr und ihrer Tochter nicht an erster Stelle, daher ist der Kleiderschrank von Emily auch aufs Wesentliche beschränkt. Für Mama Yvonne, die viel Wert auf das Erscheinungsbild ihres Sohnes legt, ist das ein Unding: "Ich würde mich in Grund und Boden schämen, wenn ich mehr Klamotten als mein Kind hätte." Sind diese beiden unterschiedlichen Mütter trotzdem offen genug für konstruktive Kritik und wohlgemeinte Ratschläge?