Mein Kind, dein Kind: Mutter Dorothea kann sich gegen ihren Sohn nicht durchsetzen

Bei Dorothea hat Max das Sagen
Bei Dorothea hat Max das Sagen "Nein. Mach ich später" 00:04:33
00:00 | 00:04:33

Max bekommt eine Belohnung fürs Nichtstun

Beim Erziehungsvergleich von "Mein Kind, dein Kind – Wie erziehst du denn?" ist die 28-jährige Mama Julia zu Gast bei der 31-jährigen Dorothea und ihrem siebenjährigen Sohn Maximilian. Einen Tag lang schaut Julia Dorothea dabei zu, wie sie ihr Kind erzieht. Dabei merkt sie schnell, dass eigentlich Max den Ton angibt.

- Anzeige -
Mein Kind, dein Kind - Wie erziehst du denn? Mutter Dorothea lässt sich von ihrem Sohn schikanieren
Mutter Dorothea lässt sich von ihrem Sohn schikanieren © VOX

Julia hat bereits einen Einblick in Dorotheas Alltag nehmen können, als die Vorbereitung des Essens auf dem Programm steht. Zu ihrer Verwunderung bezieht Dorothea ihren Sohn nicht in die Arbeit mit ein, sondern schickt in stattdessen raus. "Der Max hilft jetzt überhaupt nicht mit?", möchte Julia wissen. "Nein, im Haushalt hilft er gar nicht. Alles was die Küche betrifft, mache ich alleine", erklärt Mutter Dorothea. Für Mama Julia ist das nicht verständlich: "Mit der Erziehung beginnt man doch viel früher. Man kann schon einem Dreijährigen kleine Aufgaben geben. Aber man kann nicht anfangen, wenn das Kind schon acht Jahre alt ist, zu sagen, wo es lang geht. Dann spielt dein Kind nicht mehr mit."

Und das zeigt sich bei dem kleinen Max schon jetzt. Nachdem das Abendessen beendet ist, bittet Dorothea ihren Sohn, sich den Schlafanzug anzuziehen. Doch dieser bleibt einfach sitzen: "Nö." Mutter Dorothea bittet und bettelt, doch ihr Sohn bleibt regungslos. "Nein, mach' ich später", sagt Max und seine Stimme wird lauter. Es bleibt dabei: Mama bettelt weiter und Max ist weiter genervt. Dann zieht Dorothea ihr letztes Ass aus dem Ärmel: "Komm, dann hab' ich eventuell noch eine Überraschung für dich." Wenig beeindruckt fragt Max, was es denn sei. Obwohl Mutter Dorothea ihm das nicht verrät, steht er mürrisch auf und geht in sein Zimmer. Mama Julia findet diese Erziehungsmethode sehr fragwürdig. Als Max später, seinen Schlafanzug tragend, im Kinderzimmer sitzt, bekommt er als erstes sein Taschengeld und danach die versprochene Belohnung. "Für was bekommt er das jetzt? Was hat er heute so Besonders gemacht?", will die verdutzte Julia wissen. Dorothea erklärt ihr und auch ihrem Sohn Max, der das wahrscheinlich genauso wenig weiß, dass die ganze Woche so super gelaufen ist und er deshalb die Belohnung bekommt. Wird sich Julia mit dieser Erklärung zufrieden geben?