Mein Kind, dein Kind: Nandinos Vater wollte, dass Piera ihr Kind abtreibt

Piera zieht ihren Sohn alleine groß
Piera zieht ihren Sohn alleine groß "Ich bin Mama und Papa in einem" 00:04:31
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Kirsten: "Ist das für den Nandino jetzt sehr schlimm?"

Bei "Mein Kind, dein Kind – Wie erziehst du denn?" ist die 51-jährige Kirsten zu Gast bei der 50-jährigen Piera und ihrem 16-jährigen Sohn Nandino. Bei ihrem Besuch fällt ihr schnell auf, dass die alleinerziehende Piera alles für ihren Sohn macht. Sie hat einen Verdacht, warum Piera das macht, und möchte deshalb mehr über Nandinos leiblichen Vater wissen.

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Mein Kind, dein Kind - Wie erziehst du denn? Mutter Kirsten ist beeindruckt von den Erzählungen der Löwenmutter Piera.
Mutter Kirsten ist beeindruckt von den Erzählungen der Löwenmutter Piera. © VOX

Mama Piera ist eine echte italienische Mama, die ihrem Sohn keinen Wunsch abschlagen kann und ihn verwöhnt wo es nur geht. Drei bis vier Mal in der Woche trifft Nandino sich mit Freunden auf dem Bolzplatz. Mama Piera und Vergleichsmutter Kirsten begleiten ihn dorthin. Während der Junge mit seinen Freunden kickt, nutzt Mutter Kirsten die Gelegenheit und spricht Piera auf Nandinos Vater an. Piera erzählt, dass sein leiblicher Vater wollte, dass sie das Kind abtreibt, was für sie nicht in Frage kam. "Da war für mich klar, dass ich das Kind alleine großziehe", erklärt Piera. "Ist das für den Nandino denn jetzt sehr schlimm?", möchte die ebenfalls alleinerziehende Kirsten wissen? "Schlimm nicht. Er hatte immer mal Phasen, in denen er nach seinem Vater gefragt hat", berichtet Piera. Ihr Sohn ist ihr ganzer Stolz, daher verwöhnt Piera ihn auch wo sie kann. Kirsten ist beeindruckt von Pieras Geschichte und spricht ihr ihre Anerkennung aus: "Das ist eine tolle Leistung von dir. Dafür gebührt dir großes Lob."

Aber sie hat noch weitere Fragen an Piera: "Glaubst du, dass es sich auf deine Erziehung ausgewirkt hat, dass Nandino ohne Vater aufgewachsen ist?" "Ich glaube nicht", antwortet Piera. "Ich habe auch noch zwei Brüder, die immer für ihn da sind. Und ich bin Mama und Papa in einem", sagt sie lachend. "Wenn ich meinen Sohn heute anschaue, weiß ich, dass es sogar besser war", fügt sie noch hinzu. Für Kirsten birgt die starke Bindung zwischen Mutter und Sohn allerdings auch die Gefahr, dass ein Kind zum Partnerersatz wird, wenn man nicht aufpasst. Sie ist sicher: "Er wird dann zum Lebensinhalt und von oben bis unten betüddelt." Sie hat am Ende des Besuchs eine klare Meinung: "Nandino ist eher so ein kleiner Macho und ich glaube, das ist auch Pieras Bild von einem Mann. So soll ihr Sohn werden."