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Meylensteine 2017: Gregor Meyle spricht über die Besonderheiten der Musik-Doku

Mit seinem VW-Bulli bereist Songwriter Gregor Meyle deutsche Musikgeschichte.
Gregor Meyle spricht über die Besonderheiten der Musik-Doku "Meylensteine". © © VOX/Nady El-Tounsy

Der Sänger und Songwriter im Interview

In der zweiten Staffel "Meylensteine" geht Gregor Meyle wieder auf eine musikalische Reise und trifft auf Helene Fischer, Howard Carpendale, die Höhner, Alphaville-Frontmann Marian Gold, die Sportfreunde Stiller und Mia. Im Interview verrät er die Besonderheiten der Musik-Doku.

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Was verbindet dich mit den neuen "Meylensteinen"?

Gregor Meyle: "Das verrate ich erst in der Sendung. Manche treffe ich auch zum ersten Mal."

Die Künstler nehmen dich mit zu besonderen Orten ihrer musikalischen Karriere. Kannst du schon etwas von diesen emotionalen Momenten verraten?

Gregor Meyle: "Für mich ist es gigantisch, Orte zu erleben, die für andere eine entscheidende Rolle gespielt haben. Da ist ganz viel Ehrfurcht und Demut mit im Raum. Es berührt mich immer sehr, wenn jemand bei unserem Arrangement seines Songs das ein oder andere Tränchen im Auge hat. Es ist toll, solche Emotionen mit Musik auszulösen. Das ist natürlich nicht meine Ambition, aber ich freu mich darüber, dass die Mühe, die wir uns machen, reflektiert wird."

Mit jedem Künstler singst du gemeinsam einen seiner Songs. Welcher Künstler ist für dich dabei die größte musikalische Herausforderung?

Gregor Meyle: "Es gibt natürlich Künstler, mit denen man musikalisch relativ schnell auf einer Ebene ist. Mit der nötigen Empathie geht das immer sehr schnell. Mir macht es besonders Spaß, wenn die jeweiligen Künstler Lust darauf haben, eine Art musikalische Bewusstseinserweiterung zu erfahren und einen Schritt aus ihrer Komfortzone herauszutreten.

Das ist einfach richtig toll für uns und ich habe den Eindruck, auch für die Künstlerkollegen selbst. Das ist ein spannender Prozess und da würde ich keinen besonders herausheben wollen."

Kennst du einige der Künstler bereits privat? Wenn ja: Woher?

Gregor Meyle: "Ich kenne die Höhner noch aus dem Karneval, die Sportfreunde Stiller habe ich vor über 20 Jahren einmal gemischt und mit ihnen zusammen Kartoffelsalat gegessen. Mia. kenne ich bereits von verschiedenen Veranstaltungen.

Mit Howie haben wir schon ein bisschen Musik zusammen gemacht. So haben wir uns kennengelernt.

Bei Helene durfte ich in ihrer Sendung zu Gast sein. Da hab ich sie auch erst kennengelernt. Ich hab mich sehr gefreut, dass sie meine Musik schon länger kannte.

Marian Gold von Alphaville traf ich zum ersten Mal und war entsprechend aufgeregt."

Wie bereitest du dich auf die musikalische Reise mit den Künstlern vor?

Gregor Meyle: "Eigentlich gar nicht. Das Konzept der Sendung ist ja, dass ich kein Konzept habe. Ich habe keinen einzigen Wikipedia-Eintrag gelesen. (lacht) Ich möchte möglichst jungfräulich und neugierig auf die Kollegen treffen. So entstehen auch immer die besten Fragen."