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Michael und Monique suchen auf dem Wellness-Bauernhof das Haar in der Suppe

Der Golchener Hof eine Ruheoase für Tierliebhaber

An der Mecklenburger Seenplatte in Bruel wollen Christine und Jörg mit dem Familotel Golchener Hof punkten und 3000 Euro gewinnen. Die beiden Hoteliers sind Seiteneinsteiger im Hotelfach. Früher arbeitete Christine als Erzieherin und Christian als Wirtschaftspsychologe. Auf seinem Weg zur Arbeit kam Jörg früher immer an einer alten Landwirtschaftsbrache vorbei, 2010 packte ihn der Ehrgeiz, er kaufte das verfallene Anwesen und baute ihn zu einem Bauernhofhotel um. In Jörgs und Christines Hotel kann man nicht nur übernachten, sondern wird auch belustigt. Die Hoteliers nutzen eine mecklenburgische Comedy-Figur als Magnet. "Bauer Korl ist hier in der Region als zurückgebliebener und sympathischer Bauer bekannt und der Golchener Hof das könnte ja sein Hof sein. So haben wir das eine mit dem anderen verbunden," erzählt Jörg. Pferde, Hühner, Schweine und Kaninchen gibt es für die Urlauber natürlich auch.

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Jörg bügelt die Kritik seiner Gäste ab

Die Konkurrenzhoteliers sind begeistert von den schönen, sauberen Zimmern. Bei Christine und Jörg scheint alles durchdacht und mit Liebe gemacht. Michael und Monique bekommen sogar extra eine Hochzeits-Suite hergerichtet, denn sie haben sich erst vor wenigen Wochen das Ja-Wort gegeben. Mit Rosenblüten auf dem Bett und einer riesigen, freistehenden Wanne im Schlafzimmer können sie sich wieder wie in ihrer Hochzeitsnacht fühlen. Doch so viel Perfektionismus passt den Konkurrenzhoteliers gar nicht. Die beiden scheinen auf dem Wellness-Bauernhof das Haar in der Suppe zu suchen. "Klar hoffen wir jetzt dass, das Frühstück irgendwo ein Manko hat. Wir werden sehr akribisch gucken. Wir sind im 4*-Hotel, da muss er schon ein bisschen was Auftafeln", gibt Michael zu. Für Christine und Jörg ist es ganz wichtig beim Frühstück viel vom eigenen Hof und aus der Region anbieten zu können. Doch Michael und Monique wollen mehr als selbst gemachte Marmeladen, Eier und Käse. Michael vermisst selbstgemachte Leberwurst und Schinken: "Ich muss sagen, ich hätte etwas mehr erwartet."

Auch Lili hat am Frühstück einiges auszusetzen. Der frischgepresste Orangensaft fehlt ihr und kleine eingepackte Butterportionen passen für sie auch nicht auf den nachhaltigen Hof. Die "Käseauswahl finde ich jetzt auch nicht so riesengroß", sagt Lili dann auch den Gastgebern. Jörg lässt die Kritik seiner Gäste nicht richtig gelten. Ich glaube die Liste, was man beim Frühstück erwarten könnte, die könnten wir noch unendlich fortsetzen. Ich glaube der Bewertungsehrgeiz hat euch ein bisschen gepackt", bügelt Jörg die Kritik ab. "Da musste ich schon schlucken. Den fand ich ein bisschen unter die Gürtellinie", sagt Lili etwas beleidigt. Wird sich am Frühstück ein Streit entfachen. Und wie wird das Frühstück die Gesamtpunktzahl beeinflussen?

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