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"mieten, kaufen, wohnen": Persische Kundin äußert viel Kritik

Aria Didari hat keinen leichten Job

Heimspiel für den persischen "mieten, kaufen, wohnen"-Makler Aria Didari: Er ist heute ausnahmsweise in Köln unterwegs - für die persische Kundin Saideh Mansourifard. Sie arbeitet neben ihrem Studium in einer Modeboutique und hat wenig Zeit, selbst nach Immobilien zu suchen. Da sie liebend gern persisch und mit viel Knoblauch kocht, ist ihr eine große Küche mit Fenster sehr wichtig. Weiter unabdingbar: ein heller Platz, an dem sie nähen kann, da sie viele ihrer Kleider selbst entwirft. Die beiden Landesgenossen verstehen sich gut, aber das hält Saideh nicht davon ab, ihre Kritik zu äußern.

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Aria Didari will seiner Kundin Saideh eine Hochparterrewohnung in der Kölner Innenstadt zeigen. Doch schon im Flur kritisiert die Perserin die Immobilie. "Parterre überzeugt mich schon mal nicht", gibt die Kundin zu. Sie lässt sich trotzdem in die Wohnung führen. Drinnen angekommen zeigt Saideh sogar mehr Begeisterung als erwartet. "Wow! Schönes großes, helles Wohnzimmer!", freut sich die Hobby-Schneiderin. Schließlich braucht sie einen hellen Näh-Platz.

Im Schlafzimmer versucht der Makler die Sympathie der Kundin für sich zu gewinnen: Er spricht das Thema Mode an. Saideh ist jedoch weniger von Aria Didaris Geschmack begeistert. "Ein Styling-Berater wäre gar nicht mal so übel für dich", verkündet die hübsche Perserin. Der Makler ist über das harte Urteil schockiert. Er hofft mit den restlichen Räumen mehr punkten zu können. Tatsächlich gefallen der Studentin das Badezimmer und die Küche. "Perfekt wäre es, wenn du jetzt noch einen super Preis für mich hättest", lächelt Saideh erwartungsvoll. Der ist zwar in Ordnung, aber die Perserin möchte trotzdem eine Alternative sehen.

Kurz danach befinden die beiden sich auch schon vor einem Kölner Hochhaus. "Der erste Eindruck ist leicht erschreckend", gibt Saideh zu. Das Umfeld ist ihr nämlich noch nicht ganz geheuer. In der Etagenwohnung lässt die Kundin jedoch wieder ganz andere Töne von sich hören. "Wow! Schön offen", erkennt sie direkt. Und auch der Balkon mit Blick auf den Kölner Dom sorgt für Begeisterung. "Hier ist es schön", sieht die Perserin ein.

Die Worte nimmt die Hobby-Schneiderin schnell wieder zurück. Das winzige Badezimmer entspricht nämlich nicht gerade ihrer Vorstellung. Mit der Größe des Schlafzimmers ist die Perserin hingegen sehr zufrieden. Bevor Saideh eine Entscheidung trifft, hat sie jedoch noch ein Anliegen: "Ich würde mir gerne das Badezimmer noch einmal anschauen." Dagegen hat der Makler nichts einzuwenden. Und dann steht auch schon schnell fest, dass die Etagenwohnung das Richtige für die Studentin ist. Aria Didari freut sich sehr über die Entscheidung.

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