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Miriams kulinarischer Steckbrief

Das perfekte Dinner in Hamburg
Miriam hat einen eigenen Foodblog

Ein paar kulinarische Fragen an Miriam

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?

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Ich mag es, wenn jemand schnell auf akute Abneigungen von Gästen reagieren kann und sofort eine geeignete Alternative hat. Außerdem finde ich es toll, wenn der Wein gut auf das Menü abgestimmt ist.

Was war dein größter Koch-Unfall?

Ich hatte mal Fingerfood und ein paar warme Kleinigkeiten als Snack vorbereitet und dann leider die Zeit vergessen - die mit Blauschimmel gefüllten Feigen waren leider im Ofen verbrannt.

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?

Ich bin furchtbar ungeduldig und kann auch schon mal sauer werden, wenn etwas nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Oder wenn etwas plötzlich nicht mehr klappt. Gleich-zeitig kann ich gut improvisieren: Der Kühlschrank gibt immer eine Alternative her, falls jemand mal etwas nicht mag und eine schnelle, leckere Pasta kriege ich immer hin. Außerdem bin ich immer gut organisiert.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Ich brauche immer Pasta, Tomaten und Oliven. Eine schnelle Pasta mit Tomatensauce und Oliven muss immer drin sein – man weiß ja nie, wann der Hunger kommt ...

Wieso machst du beim "Perfekten Dinner" mit?

Ich mache beim perfekten Dinner mit, weil meine Freunde behaupten, dass ich gut kochen kann. Aber wie sehen das Menschen, die mich nicht persönlich kennen? Außerdem wird im Freundeskreis seit Jahren darüber diskutiert, dass ich mich mit dem Thema Essen selbständig machen soll - was ich nicht möchte, weil ich glaube, dass ich dann den Spaß am Kochen verliere. Ich habe aber einen eigenen kleinen Foodblog "Urban Dining", mit dem ich auch auf Facebook aktiv bin. Ich habe vorher schon oft Fotos von meinen Kochergebnissen gepostet. Daraufhin haben immer mehr Freunde nach den Rezepten gefragt und so entstand die Idee mit dem Foodblog.

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?

Ich achte darauf, dass immer alle etwas zu trinken haben und es allen schmeckt. Ich möchte niemanden dazu nötigen, Dinge zu essen, die er grundsätzlich nicht mag. Deshalb frage ich vorher auch immer, ob es irgendetwas gibt, was gar nicht geht - sei es aufgrund von Allergien oder persönlicher Abneigung.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Meine größte kulinarische Herausforderung war ein Vier-Gänge Menü, das ich für acht Freunde zubereitet habe, inkl. Kurzgebratenem sowie Beilagen, die alle auf den Punkt fertig sein mussten.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick?

Vorbereitung ist alles! Keine kurz gebratenen Sachen (wie Steaks die auch noch unterschiedlich gebraten werden müssen) für Anfänger!

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Hummerravioli mit einer Champagner-Tomatencremesauce. Besonders daran war, dass wir mit Freunden gekocht haben und alles selbst gemacht haben. Vom Nudelteig über die Füllung bis hin zur Sauce. Es war einfach sensationell lecker.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?

Unverzichtbar sind für mich mein Pürierstab, meine Miniküchenwaage und meine Messer. Ein Fehlkauf war wohl eine Waage speziell für Ravioli – die habe ich noch nie benutzt und sie steht nur rum. Aber wer weiß, vielleicht eines Tages …

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