Mit dem Kammerjäger unterwegs

Mit dem Kammerjäger unterwegs

Wespeneinsatz auf der Dachterrasse

Werner Steinheuser hat die staatliche Lizenz zum Töten. Seit 17 Jahren bekämpft er Schädlinge im Raum Düsseldorf. Dieses Mal ist er zu einem Wespeneinsatz unterwegs. Doch Vorsicht: Viele Wespenarten stehen in Deutschland unter Naturschutz.

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Um welche Art es sich auf Stephanie Lauxs idyllischer Dachterrasse handelt, weiß der Experte noch nicht. Eigentlich liebt die Naturfreundin heimische Tiere in ihrem Garten, doch es gibt Grenzen...

Buchtipp: Ungebetene Besucher im Haus

Jens Jacobsen

Ulmer, 2008

ISBN 978-3-8001-5753-2, EUR 14,90

128 Seiten

Kammerjägersuche online: www.kammerjaeger.de

Vorsicht bei der Schädlingsbekämpfung

Mit dem Kammerjäger unterwegs

Um Vergiftungen bei Menschen und Haustieren oder unpassende Bekämpfungen auszuschließen, sollten im Falle des Falles geprüfte Schädlingsbekämpfer beauftragt werden. Seit August 2004 ist "Schädlingsbekämpfer" in Deutschland (wie vormals schon in der DDR) ein anerkannter Ausbildungsberuf, zuvor galt er nur als Umschulungsberuf.

Vorbeugende Maßnahmen, wie die regelmäßige Reinigung der Wohnräume und die regelmäßige Sichtkontrolle gefährdeter Vorräte verringern das Risiko eines Schädlingsbefalls. Kommt es dennoch zu einem Befall, steht eine Vielzahl von biotechnischen, physikalischen und chemischen Bekämpfungsmethoden zur Verfügung.

Oft kann man die Plagegeister loswerden, ohne "schweres Geschütz" aufzufahren. Chemische Bekämpfungsmittel sollten in Innenräumen mit Vorsicht eingesetzt werden, denn die aggressiven Wirkstoffe lagern sich auf den Oberflächen von Wänden, Böden und Einrichtungsgegenständen ab und werden nach und nach unkontrolliert wieder an die Raumluft abgegeben, was gesundheitliche Auswirkungen auf die Bewohner behandelter Räume haben kann.