SONNTAGS I 17:00

Mobil in Deutschland

Mobil in Deutschland

Günstiger und schneller?

In den vergangenen Jahren sind immer mehr Anbieter in Märkte vorgedrungen, die ehemals in den Händen großer Konzerne waren.

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Die Liberalisierung schreitet weiter voran und neuerdings wird auch dem Primus der Pannenhilfe, dem ADAC, Konkurrenz gemacht.

"Mobil in Deutschland" heißt der neue Automobilclub der seine Mitglieder mit günstigeren Angeboten und einem schnelleren Service locken möchte.

Der Kampf um die Kunden erinnert an den Kampf David gegen Goliath.

Mobil in Deutschland haben keine große Konzernzentrale sondern lediglich zwei kleine Büros und nur wenige Mitarbeiter.

Aber reichen diese Kapazitäten aus, um dem ADAC Kunden abspenstig zu machen?

Mobil in Deutschland hat mit dem Versicherungskonzern ERGO einen starken Partner, der über die notwendigen Ressourcen verfügt, um flächendeckende Hilfe anzubieten.

Mobile Pannenhelfer oder Gelbe Engel?

In der Telefonzentrale des Versicherungskonzerns gehen die Anrufe der in Not geratenen Kunden ein. Das Hilfegesuch der Mitglieder wird dann an den Pannenhelfer Assistance weitergeleitet.

Assistance verfügt über eine Flotte von 1700 Pannenhilfe- und Abschleppfahrzeuge und verspricht, innerhalb von 30 Minuten Hilfe zu leisten.

Grund genug das Versprechen zu testen – wer ist schneller? Der ADAC oder Mobil in Deutschland?

Bereits achtzehn Minuten nach dem Anruf in der ADAC Zentrale ist der Gelbe Engel vor Ort.

Der Pannenhelfer von Mobil in Deutschland kommt nach etwas mehr als einer Stunde. Helfen konnten beide innerhalb weniger Minuten.

Nicht nur in Sachen Geschwindigkeit unterscheiden sich die Pannenhelfer: Aufgrund der kleinern Unternehmensstruktur, der fehlenden Geschäftsstellen und dem Partnerschaftsprinzip, ist es Mobil in Deutschland möglich, die Basismitgliedschaft für 24,- EUR anzubieten. Der ADAC verlangt 44,50 EUR im Jahr.

Dafür bietet der ADAC neben der klassischen Pannen- und Unfallhilfe noch weitere Zusatzangebote wie z.P.. Crash– und Reifentests an.

Mobil in Deutschland sieht für ihre Kunden keinen Bedarf an Zusatzdienstleistungen.