Neues Silbermond-Album

Silbermond: "Es war ein langer Weg bis zum Album."
Silbermond: "Es war ein langer Weg bis zum Album."

Der neue, alte Silbermond-Klang

Sängerin Stefanie Kloß, Gitarrist Thomas Stolle, Bassist Johannes Stolle und Drummer Andreas Nowak haben den Silbermond-Sound weiter ausformuliert und mit großem Mut und der Lust zum Experiment Überraschendes gewagt – stilistisch wie textlich.

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„Ob die Musik oder die Themen der Texte: Das Leben ist viel vielseitiger, als man auf eine Platte packen kann“, erklärt Stefanie Kloß. „Und vor allem ist es stets überraschend. Warum sollte das mit der eigenen Musik anders sein? Wir wollten uns diesmal gern auch selber überraschen und Dinge finden, die uns nicht langweilen. Genau das entstünde, wenn man sich einfach wiederholen würde. Davor müssen wir uns als Band schützen.“

Und so entstanden im frisch bezogenen neuen Berliner Banddomizil Songs wie „Wofür“, in dem Progrock-Elemente mit sphärischen Flächen tanzen. „Himmel Auf“, der Titelsong, verbreitet hingegen mit seiner perlenden Melodie und dem prägnanten Text eine wunderbar optimistische Grundstimmung, während die fragile Ballade „Weiße Fahnen“ eine berührend verdichtete Anklage gegen Krieg und ihre größten Opfer – die Kinder – geworden ist.

Ein langer Weg bis zum Album

Neues Silbermond-Album
Neues Silbermond-Album

Silbermond - Eine der größten Erfolgsgeschichten der deutschen Popmusik im neuen Jahrtausend. Im Schnelldurchlauf: Gegründet 1998 in Bautzen, fast sofort zahlreiche Newcomer-Contests gewonnen. Kurz darauf bereits die neue deutsche Stimme authentischer Popmusik. Inzwischen: drei veröffentlichte Alben, ein Mal Platz 2, zwei Mal Platz 1 der deutschen Charts. Mehr als 3,5 Millionen verkaufte Tonträger. Fünf Top-Ten-Singles. Sieben Echos, sechs Cometen, einen MTV Europe Music Award und rund ein Dutzend weitere Preise. Eine Erfolgsmaschine, die sich immer treu blieb.

Silbermonds gelungene Melange aus ureigenen Stilelementen und klug eingesetztem Eklektizismus, aus kraftvollen Rockmomenten, mitreißenden Melodien und episch weiten Arrangements darf uneingeschränkt toll gefunden werden. Denn Silbermond ist gelungen, was vielen Bands misslingt: zu reifen und zu wachsen, ohne dabei an Dringlichkeit, Dynamik und Direktheit einzubüßen. Im Gegenteil: Mit „Himmel Auf“ kommt man Silbermond näher als je zuvor. Wie heißt es so treffend im Song „Unter der Oberfläche“? „Kommst du mit / unter die Oberfläche / ich zeig dir den Kern von mir / und was ich sonst verstecke / unter der Oberfläche.“

Willkommen! Im Kern von Silbermond.