SAMSTAGS I 18:00

Nymphensittich

(Foto: VOX/VP)

Nymphensittich mit Milbenbefall

hundkatzemaus-Tierarzt Dr. Wolf behandelt den Nymphensittich Bubi, der eher einem "gerupften Huhn" als einem prächtigen Papageienvogel ähnelt.

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Der Sittich leidet unter starkem Juckreiz und verliert seine Federn - sein Kopf ist bereits kahl. Doch nicht nur das Federkleid des Vogels gibt Anlass zur Beunruhigung: Dr. Wolfs Patient hat auch blutige bzw. krümelige Auswüchse am Schnabel und verliert seine Krallen - zurück bleiben blutige Zehen.

Gute Heilungschancen

(Foto: VOX/VP)

Zunächst versucht der Tierarzt, die Blutung an den Füßen zu stillen und untersucht Bubis Schnabel gründlich.

Dr. Wolf ist sich sicher, dass ein Milbenbefall am Nasenrücken die Ursache für Bubis Leiden ist. Mit einem Wattestäbchen verabreicht er dem Vogel ein Medikament, das er erst um die Schnabelpartie aufträgt und dann auch im Mundraum des Patienten verteilt. Nach dieser Behandlung sollte es Bubi in Kürze wieder besser gehen.

Der Nymphensittich Bubi hat Glück, denn der Milbenbefall lässt sich gut behandeln. Ganz ähnliche Symptome treten jedoch auch auf, wenn ein Vogel unter der Feder- und Schnabelkrankheit (Psittacine Beak and Feather Disease / PBFD) leidet. Hierbei handelt es sich um einen schleichenden und hoch ansteckenden Virus, der sich über Jahre entwickelt und auf jeden Fall tödlich für das Tier endet. Aufschluss über eine PBFD-Erkrankung gibt eine Blut- und Federprobe.

Buchtipp:

Nymphensittiche: Artgerecht halten und pflegen

Lantermann, Werner

Cadmos 2006

ISBN 978-3861270744, EUR 5,95

32 Seiten

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