Real Cool Runnings: Amos und Heidi treffen sich zum Spaziergang

In Deutschland ist vieles anders als in Kenia

Da Gastschwester Heidi in Innsbruck studiert, sieht Amos sie nicht oft. Deswegen sind die beiden zu einem Hunde-Spaziergang verabredet.

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"Das ist bestimmt seltsam für dich, mit einem Hund spazieren zu gehen", stellt Heidi fest. Während Amos ihr erzählt, wie anders die Tiere in seiner Heimat behandelt werden, nimmt er plötzlich ihre Hand. Heidi bricht in Gelächter aus: "Ich kann deine Hand nicht so nehmen." Amos ist erstaunt als seine Gastschwester ihm erklärt, dass das nur Pärchen machen. In Kenia ist Händchenhalten nämlich ganz normal - und das nicht nur unter Paaren.

Amos' Gesundheit

Die beiden wechseln das Thema, denn Heidi weiß über die Gesundheit des Kenianers Bescheid. Sie möchte wissen, wie es ihm mit der anstehenden Operation am Herzen geht und ob seine Familie davon weiß. "Sie wissen es nicht", erklärt Amos. Er möchte nicht, dass seine Angehörigen sich Sorgen machen. Der Kenianer wohnt mit seiner Schwester zusammen, die ihn finanziell unterstützt. Dass sie und die anderen Familienmitglieder nichts über seinen Zustand wissen, belastet Amos sehr. Doch er hat so seine Bedenken: "Vielleicht würden sie auch wollen, dass ich sofort nach Hause komme." Deswegen hält er es für besser, ihnen nach der Behandlung davon zu erzählen.