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Reptilienauffangstation München

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Beinamputation bei Bartagamen

In der Reptilienstation München bereitet sich Dr. Markus Baur auf die Operation eines Bartagamen vor. Das Reptil wurde bei Revierstreitigkeiten von einem Artgenossen derart gebissen, dass ihm ein Bein amputiert werden muss.

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Bei den Bartagamen ist es leider häufig so, dass sie fälschlicherweise als Jungtiere zu mehreren Männchen verkauft und gehalten werden. Das geht so lange gut, bis die Tiere geschlechtsreif werden. Bei den dann aufkommenden Territorialkämpfen verletzen sich die Echsen dann sehr häufig lebensbedrohlich.

Nachdem Kollege Tobias Friz das angeschlagene Tier aus seinem Terrarium geholt hat, gibt Dr. Baur der Echse ein Narkosemittel. Kurze Zeit später schläft das Bisswundenopfer und wird von den Tierärzten für den Eingriff präpariert.

Mit einem Skalpell durchtrennt der Reptilienexperte das verletzte Bein, so dass alles entzündete und bereits abgestorbene Gewebe entfernt wird. Dann vernäht er die Wunde und verpasst dem Patienten einen dicken Verband. Jetzt hat das Bartagamenmännchen zwar nur noch drei Beine, aber dafür sind seine Überlebenschancen gestiegen...

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