Saison jetzt!

Pflaumen
© Frank-Peter Funke

Jetzt ist Pflaumenzeit!

Fünf Jahre dauert es, bis ein Pflaumenbaum erste Früchte trägt. Von Mitte Juli bis Oktober hängen die leckeren Früchte pflückreif am Baum. Die reife Frucht erkennt man an der Farbe und daran, dass sie auf Druck etwas nachgibt. Wenn die Frucht noch grün und fest ist, muss sie noch am Baum bleiben. Außerdem hat die Reife auch Auswirkungen auf die Steinlöslichkeit: Die weiche Frucht löst sich vom Stein, die unreife nicht. Pflaumen sind vielseitig verwendbar, sowohl süß wie auch herzhaft zu genießen und auch noch richtig gesund! Zur Großfamilie der Pflaumen zählen 2000 Sorten, die man in fünf Gruppen unterteilt. Die Urpflaume kommt aus Vorderasien. Sie wuchs zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer. Die Römer brachten sie 100 Jahre vor Christus über die Alpen. Gekreuzt und veredelt wurde die Frucht, seit sie in Europa Wurzeln schlug. Neben der bekannten Hauspflaume und Zwetschge gehören auch Mirabellen, Reneklode und die Japanische Pflaume zur Pflaumenfamilie. Am schwersten zu unterscheiden sind Pflaume und Zwetschge, da sie sich sehr ähnlich sehen. Zwetschgen sind länglich spitz geformt, fester und gut steinlösend. Die Pflaume dagegen ist eher rundlich, weicher und löst sich etwas schlechter vom Stein.

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Einkauf und Lagerung

Die heimischen Früchte sind vor allem in der zweiten Augusthälfte auf den Märkten zu finden. Beim Einkauf ist es wichtig darauf zu achten, dass die Pflaumen fest sind, aber sich nicht zu hart anfühlen. Denn harte und noch grüne Früchte reifen bei der Lagerung nicht mehr nach. Idealerweise sollten sie beim Kauf eine frische Farbe haben und angenehm duften. Die weißliche Wachsschicht ist ein wichtiger Schutzfilm, der gleichzeitig den Duft der Pflaume ausmacht. Die Schicht sollte erst kurz vor dem Verzehr abgewaschen werden, da sie die Frucht vorm Austrocknen schützt. Zur Aufbewahrung die Pflaumen in ein feuchtes Tuch einwickeln und in den Kühlschrank legen. Dort halten sie sich problemlos und bleiben bis zu einer Woche frisch. Pflaumen und Zwetschgen eignen sich auch hervorragend zum Einfrieren. Die Früchte dazu am besten aufschneiden, entkernen und in einem Beutel in die Tiefkühltruhe legen. So zehren Sie das ganze Jahr über von Ihrem Sommervorrat.