Schockdiagnose: Katzenhaarallergie - und jetzt?

Was hilft bei Katzenhaarallergie?
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Diagnose "Katzenhaarallergie" - Was tun?

Die Diagnose "Katzenhaarallergie" ist für Tierbesitzer eine schlimme Nachricht. Oft gibt es wegen der ausgeprägten Krankheitssymptome keine andere Möglichkeit, als sich von der geliebten Katze zu trennen.

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Der Begriff "Katzenhaarallergie" ist irreführend, da Allergiker nicht auf die Haare, sondern auf ein Eiweiß aus dem Speichel reagieren. Eine Allergie bedeutet jedoch nicht zwanghaft das Aus für das Zusammenleben mit der Samtpfote. Die allergischen Reaktionen wie Asthmaanfälle, Niesattacken, sowie starker Juckreiz der Augen oder der Haut können durch verschiedene Maßnahmen eingedämmt werden.

Nützliche Tipps für Katzenhaar-Allergiker

Entfernen Sie Gegenstände aus dem Haus, in dem sich Allergene festsetzen können. Tauschen Sie Teppichböden gegen Laminat, Parkett, PVC oder Fliesen aus.

Achten Sie beim Putzen darauf, dass die Katzenhaare nicht aufgewirbelt werden. Wischen eignet sich aus diesem Grund besser als Fegen. Saugen Sie außerdem täglich mit einem Anti-Asthma-Staubsauger.

Halten Sie Ihr Schlafzimmer katzenfrei. Packen Sie die Matratzen, Kissen und Bettdecken in speziellen Plastikbezügen ein.

Waschen Sie nach jedem Streicheln der Katze die Hände. Duschen Sie vor dem Zubettgehen und waschen Sie Ihre Haare.

Vermeiden Sie Kleidung aus Wolle, Fleece oder Fell, in der sich Allergene festsetzen.

Stellen Sie das Katzenkörbchen nicht an Orte, an denen die Luft stark zirkuliert, wie zum Beispiel an Heizkörpern. Lüften Sie mindestens eine Stunde am Tag.

Bürsten Sie Ihre Katze regelmäßig vor der Haustür oder auf dem Balkon. Am besten lassen Sie das von einem Familienmitglied erledigen. Mit einem feuchten Tuch können abgestorbene Haare aus dem Fell entfernt werden.

Baden Sie Ihre Katzen regelmäßig und verwenden Sie dazu ein Fellpflegemittel.

Auch der Wechsel des Katzenfutters kann Allergiesymptome lindern. Spezielle Diäten können zur Reduzierung der Allergene führen.