Secret Dancer: Das Interview mit Dennis Jauch

Choreograf und Tänzer Dennis Jauch. © VOX/Timmo Schreiber
Choreograf und Tänzer Dennis Jauch. © VOX/Timmo Schreiber

Dennis Jauch - Choreograf bei Secret Dancer

Ihre Eltern sind selbst Tanzlehrer und haben eine Tanzschule. Wollten Sie daher schon immer Tänzer werden und wann haben Sie die Leidenschaft fürs Tanzen bei sich entdeckt?

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Ich habe sozusagen bereits im Bauch meiner Mutter mit dem Tanzen begonnen. Die hat noch bis kurz vor meiner Geburt mit meinem Vater im Tanzsaal gestanden. So richtig ging es dann mit 3 Jahren los, als ich beim Kinder-Tanzen die Fläche unsicher gemacht habe. Obwohl mir meine Eltern immer die Möglichkeit gaben, viele andere Sportarten auszuüben, war für mich das Tanzen ganz klar an erster Stelle.

Haben Sie als Profi eigentlich vor Ihren Tanzauftritten noch Lampenfieber?

Aber natürlich! Lampenfieber ist das Beste an einer Performance – es gibt einem das Gefühl am Leben zu sein – man bekommt einen riesigen Adrenalin-Kick, wenn man plötzlich vor 60.000 Leuten im Konzert performed oder man weiß, dass einem gerade Millionen von Zuschauern live zusehen.

Was können die VOX-Zuschauer von „Secret Dancer“ erwarten?

Choreograf und Tänzer Dennis Jauch. © VOX/Timmo Schreiber
Choreograf und Tänzer Dennis Jauch. © VOX/Timmo Schreiber

Sie haben sich international als Tänzer und Choreograf einen Namen gemacht, tanzen für Superstars wie Beyoncé oder Alicia Keys. Was reizt Sie jetzt daran, blutigen Tanzanfängern eine Choreografie beizubringen?

Es ist schon fast ein „Back to the Roots“ Gefühl! Ich gehe zu meinen Anfängen zurück. Damals habe ich mit 11 Jahren angefangen meine ersten eigenen Tanzkurse zu geben. Ich habe aus kompletten nicht Tänzern Tanz-Enthusiasten geschaffen. Mit dem Tanzen hängt sehr viel zusammen - Ein Tanz-Training hat meist nicht nur den Effekt, dass die Menschen am Ende eine Choreografie vorführen können, ihr gesamtes Auftreten, ihr Selbstbewusstsein, alles wird trainiert – sozusagen gibt es ein Personality Coaching gratis mit dazu.

Welche Tricks können Sie einem Menschen mit zwei linken Füßen geben, der Tanzen lernen will?

Das Tanzen steckt in jedem von uns, denn es liegt in unserer Natur, uns zu bewegen, wenn wir Musik hören. Die Einen haben mehr Talent, die anderen weniger. Ich vergleiche das Tanzen lernen gerne mit dem Erlernen einer neuen Sprache – Das wichtigste ist, jegliche Angst sich zu blamieren abzulegen und einfach Spaß an der Bewegung zu haben. Je nach Talent und Ehrgeiz wird es dann bei dem einen oder anderen vielleicht länger dauern, aber ich bin der festen Überzeugung, jedem das Tanzen beibringen zu können!

Mit einer spektakulären Tanz-Choreografie wollen die Tanzgruppen in „Secret Street Crew“ ihre Freunde, Partner oder Kollegen überraschen. Wie groß war bei den Proben die Angst, schon vor dem Auftritt erwischt zu werden?

Das allerwichtigste bei unserer Doku ist es, das Ganze geheim zu halten. Wenn der Partner dann plötzlich 4 mal die Woche zum „Pokerabend“ geht, kann das schon mal die ein oder andere Frau misstrauisch machen – dann geht es darum sich ein gutes Alibi einfallen zu lassen, ein gutes Pokerface wird benötigt!

Was können die VOX-Zuschauer von „Secret Dancer“ erwarten?

Unsere Zuschauer können unsere Kandidaten dabei begleiten, wie ich ihnen helfe, innerhalb nur weniger Wochen mit ihrer „Crew“ eine professionelle Street Dance Performance auf die Beine zu stellen und ihren Liebsten -den Arbeitskollegen- oder ihrem Chef eine neue, noch nie vorher da gewesene Seite von sich zu präsentieren. Es werden Schweiß und Tränen fließen, doch am Ende zählt nur: die Performance ihres Lebens!