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Aktuelle Folge: "Thema u.a.: Männer vs. Frauen beim Autokauf"

Am 13.05. um 17:00 Uhr

Bild 1/9: Ausschlaggebend für das Umkippen des RTW dürfte die seitliche Kollision mit einem Geländewagen (Foto) gewesen sein.
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Vorherige Folge:
Thema u.a.: Männer vs. …

So, 13.05. um 17:00 Uhr

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Thema u.a.: …

So, 20.05. um 17:00 Uhr

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Themau.a.: Unfallakte Spezial

So, 27.05. um 17:00 Uhr
Reportage: Männer vs. Frauen beim Autokauf:
Hauptsache im Auto befindet sich ein schöner Schminkspiegel und genügend Platz für einen Kindersitz. Sind das tatsächlich die Kriterien für Frauen beim Autokauf? Und Männer achten lediglich auf PS-Zahlen und ein schickes Äußeres? Stimmen diese Klischees? 'auto mobil' hat Männer und Frauen beim Autokauf begleitet. Worauf achten sie wirklich?

Reportage: ABS für Motorräder:
Das Antiblockiersystem in Autos gehört zum Standard. Vereinzelt sind auch Motorräder damit ausgestattet. Doch dies soll sich ab 2016 ändern entschied jetzt das EU-Parlament. Alle neu zugelassenen Motorräder über 50 Kubikzentimeter müssen dann serienmäßig über ein ABS verfügen. In welchen Situationen könnte das Antiblockiersystem helfen und den Motorradfahrer vor lebensgefährlichen Crashs schützen?

Vergleichstest: Fiat Panda vs. Renault Twingo:
Der Fiat Panda begeistert seit über 30 Jahren. Über sechs Millionen Pandas wurden in dieser Zeit verkauft. Jetzt kommt die dritte Generation zu den Händlern. Auch der Renault Twingo hat ein Facelift erhalten. Mit einem sportlichen Image soll der französische Kleinwagen besonders junge Käufer locken. 'auto mobil' - das VOX-Automagazin lässt den Fiat Panda und den Renault Twingo gegeneinander antreten. Welcher der kleinen Flitzer mit neuem Gesicht hat die Nase vorn?

Unfallakte Langel:
Mit einem Blick hinter die unterschiedlichsten Unfallursachen hat sich das VOX Automagazin 'auto mobil' einen Namen gemacht. Der Unfall, der im Rahmen der Beitragsreihe 'Die Unfallakte' an diesem Sonntag analysiert wird, ist ebenso unglaublich wie einzigartig. Es geht um einen Kühl-LKW, der im Herbst letzten Jahres am Fährufer bei Langel in den Rhein gefahren ist. VOX dokumentiert in Zusammenarbeit mit dem Unfallteam der Kölner Polizei, dass ausgerechnet ein veraltetes Navigationssystem den 59-jährigen Fahrer fehlgeleitet hat und damit auch mitverantwortlich für den Tod des Mannes ist. Dargestellt wird der Unfallverlauf mit Hilfe einer aufwendigen 3-D-Animation.

'Der Lkw fuhr etwa Tempo 50. Wir haben dem Fahrer noch Zeichen gegeben, doch der Mann hat nicht reagiert', schildern die beiden Augenzeugen Peter Fassbender und Franz-Josef van Balsfort. 'Dann ist der Truck in den Rhein geplumpst, aber nicht untergegangen'. Dichter Nebel führt am frühen Morgen dazu, dass die Wasserschutzpolizei sofort den Rhein sperren lässt. Deren Einsatzleiter Kersten Klophaus: 'Eine Kollision mit dem Lkw hätte massive Schäden an einem Schiffsrumpf verursachen können'. Über eine Stunde hoffen Feuerwehr und Polizei, den Fahrer noch retten zu können, da er es vielleicht geschafft haben könnte, ans Ufer zu gelangen oder den schwimmenden LKW als Insel zu nutzen.

Sogar ein Hubschrauber ist in der Luft und versucht, die Nebelschwaden zu vertreiben. Nachdem der LKW fünf Kilometer rheinabwärts bei Dormagen gesichtet wurde, wird auch der Fahrer gefunden. Er ist an einem plötzlichen Herztod gestorben - ausgelöst durch das nur zehn Grad Celsius kalte Wasser. Sofort interessiert sich die Polizei für den Truck. 'Ein Gutachten hat ergeben, dass keine technischen Mängel vorlagen. Es hätte uns auch gewundert, denn das Fahrzeug war relativ neu und optisch in einem einwandfreien Zustand', berichtet Achim Schulze-Schwanebrügger, Leiter des 'VU Teams' bei der Kölner Polizei.

Doch die Beamten geben nicht auf, um die eigentliche Ursache für den Unfall zu ermitteln. War es wirklich nur die schlechte Sicht, weshalb der Fahrer den Rhein nicht gesehen hat? Fest steht auch, dass der LKW-Fahrer neu auf der Tour war und sich überhaupt nicht auskannte. Am Unglückstag ließ er sich navigieren. Die Polizisten interessieren sich deshalb für das Navigationssystem und fahren die Strecke wenige Tage nach dem Unfall mit einem baugleichen Gerät noch einmal ab. Was sie dann feststellen, ist unglaublich. Denn tatsächlich zeigt das mehrere Jahre alte Gerät den Rhein überhaupt nicht an, sondern stattdessen eine durchgängige Straße!

'Der Fahrer hat sich offensichtlich blind auf die Navigation verlassen', schlussfolgert Achim Schulze-Schwanebrügger. Die völlig fehlerhaften Angaben des Navigationsgerätes sind zugleich eine plausible Erklärung dafür, weshalb der Fahrer mit unverminderter Geschwindigkeit auf der abschüssigen Strecke unterwegs war und nahezu ungebremst vom Fähranleger in den Fluss gestürzt ist. Während in den USA im Rahmen der Produkthaftung in solchen Fällen Regressforderungen gegenüber dem Hersteller realistisch wären, sind diese in Deutschland allerdings kaum durchsetzbar.

Wie kann es überhaupt zu solch gravierenden Fehlern im Navigationssystem kommen? Dazu Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Sander vom TÜV Rheinland: 'Es kann sein, dass beim Übertragen der Software vom Speichermedium aufs Gerät etwas verloren gegangen ist. Eine andere Möglichkeit ist, dass dies schon bei der Softwareaufnahme passiert ist. Am Ende aber sind solche Geräte nur eine Technik, die den Menschen unterstützen soll. Und immer dann, wenn ich Technik habe, können auch Fehler passieren'. Während vermutlich ein rechtzeitiges update den Fehler hätte verhindern können, rät Erster Polizeihauptkommissar Schulze-Schwanebrügger dringend, sich nie völlig auf Navis zu verlassen.

DetailsHinweis
Moderation: Birte Karalus
Deutschland
Länge: 75 Minuten
Moderation: Birte Karalus
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