FREITAGS I 20:15

Sharon Stone in "Law & Order: SVU"

Sharon Stone in "Law & Order: SVU"
© Entführt

Sharon Stone in Law & Order: Special Victims Unit

Preisgekrönt, bildschön und begehrt: Für Erfolgsproduzent Dick Wolf schlüpft Hollywood-Aktrice Sharon Stone bei Law & Order: Special Victims Unit erstmals in die Serien-Rolle der kompromisslosen Staatsanwältin Jo Marlowe.

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Hier trifft sie auf das Erfolgs-Duo Elliot Stabler (Christopher Meloni) und Olivia Benson (Mariska Hargitay) - zwei Detectives, die sich mit Leib und Seele der Aufklärung von Sexualdelikten in New York verschrieben haben.

Doch das eingespielte Ermittler-Duo wird durch das Auftauchen der toughen Staatsanwältin gehörig aus der Bahn geworfen. Denn schnell wird klar, dass die attraktive Anwältin keineswegs eine Unbekannte für Detective Stabler ist. Die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit - und das sorgt für jede Menge Wirbel in der New Yorker Special Victims Unit…

Sharon Stone über ihre Rolle im Interview

Sharon Stone in "Law & Order: SVU"
© Irrtum

Im Interview verrät Sharon Stone wie es zu ihrer Gastrolle kam, welche besondere Bedeutung ihr Rollenname hat und welch überraschenden Herausforderungen sie sich am Set stellen musste:

Wie kam es zu Ihrer Gastrolle in der US-Crime-Serie "Law & Order: Special Victims Unit"?

"Sie haben mich angerufen und gesagt: 'Könntest du dir vorstellen in der Serie mitzuspielen?' Und ich dachte: Ich schaue mir die Serie doch selbst wie besessen an. Wie wäre es da wohl mitzuspielen? Und dann unterhielten wir uns über den Charakter, wie wir ihn neu erfinden, wie der Charakter sein könnte. Ich fand, es klang faszinierend. Es klang nach jeder Menge Spaß."

Sie spielen eine Staatsanwältin namens Jo Marlowe?

"Ja. Sie haben gesagt, dass sie einen neutralen Namen für meinen Charakter haben wollen. Wir sind die Namen durchgegangen und haben überlegt, welchen wir nehmen könnten. Wir sind dann auf den Namen 'Jo' gekommen und mein Herz ist stehen geblieben. Das war der Name meines Vaters. Er ist vor kurzem verstorben. Und ich dachte nur: Oh, okay, alles wird gut. Es ist ergreifend, aber es ist richtig so."

Sharon Stone alias Staatsanwältin "Jo Marlowe"

Sharon Stone in "Law & Order: SVU"
© Möchtegern

Wie war es, als jahrelanger Zuschauer der Serie nun selber am Set zu stehen?

"Ich habe vorher schon in anderen Serien mitgespielt. Ich dachte also, ich hätte schon genug Fernsehen gemacht und sei ganz gut vorbereitet. Aber wenn du in eine Serie kommst, die schon seit elf Jahren läuft, dann springst du nicht einfach auf einen fahrenden Zug auf. Du steigst in einen Hochgeschwindigkeitszug! Alle sprechen ihre ganz eigene Sprache, weil niemand mehr in ganzen Sätzen spricht. Kein Standardverfahren, das ich in meiner Karriere beim Film und Fernsehen bisher gelernt habe, wird dort eingesetzt. Weil alle nur noch mit Abkürzungen arbeiten. Sie haben keine Zeit und sie sind ein festes Team. Und ich war total baff. Ich hatte keine Ahnung, was los war. Ich hatte meinen ersten Dreh, war dran zu sprechen und war dann so perplex, dass ich nicht mal mehr meinen eigenen Namen wusste. Es ging alles so schnell. Ich habe mich ernsthaft gefragt, ob ich das überhaupt schaffe und war erstmal total entsetzt. Ich musste mich buchstäblich mitten am Tag hinlegen, mich ausruhen und überlegen, ob ich damit umgehen kann."

Was war für Sie besonders an diesem Einsatz in der US-Serie?

"Von meiner Couch plötzlich auf dem Bildschirm zu landen, durch die Polizeistation zu laufen und dabei genau zu wissen, wohin ich gehen soll und wo die Büroräume sind - das war sehr merkwürdig. An einem Tag, als ich durch die Station gelaufen bin und eine Szene mit Detective Cragen, also Dann Florek, gedreht habe, lief ich direkt in sein Büro, weil ich wusste, wo es war. Ich hatte es ja schon tausend Mal im Fernsehen gesehen. Plötzlich stand ich tatsächlich vor ihm. Das war eine verrückte Erfahrung."